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Zum Ende der Seite springen ARD: Abschaltung der SD-Verbreitung via Satellit wieder Thema
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Sat ARD: Abschaltung der SD-Verbreitung via Satellit wieder Thema Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

ARD-Hörfunksender auf neuen Transpondern im Probebetrieb



Während vor einem Jahr die Debatte um die geplante Abschaltung der öffentlich-rechtlichen TV-Sender in SD-Qualität über das Astra-Satellitensystem (19,2° Ost) wieder in weite Ferne rückte, steht plözlich, im Zuge der Umstellung der ARD-Hörfunksender auf die künftige Verbreitung in DVB-S2 und der Audiokodierung AAC-LC, die Einstellung eines TV-Senders der ARD im SD-Format bevor. Auch der Termin für die Abschaltung steht bereits fest.


Davon betroffen ist der Bildungskanal „ARD alpha (SD)“ auf der Frequenz 12.266 H, SR 27500, FEC 3/4. Satellitenhaushalte können den Kanal noch bis zum 14. Dezember in Standard-Digitalqualität empfangen.


Um das Programm nach dem 14. Dezember 2021 dann in HD-Qualität empfangen zu können, müssen Nutzerinnen und Nutzer bis dahin zu einem HD-tauglichen Satellitenempfangsgerät wechseln. Darauf weist der SD-Kanal bei seiner Programmkennung hin.

Der Kanal ARD alpha HD ist bereits seit 9. September 2019 in nativem HD in den Regelbetrieb übergegangen. Seither ist die HD-Variante via Astra Frequenz 11.053 H, SR 22000, FEC 2/3, DVB-S2 – 8PSK zu empfangen.

SR Fernsehen SD auf neuer Frequenz

Auch der Kanal SR Fernsehen in SD-Qualität startete, wie angekündigt, auf der neuen Frequenz. Das Programm ist seit dem 1. Juli 2021 auf Transponder 101, Frequenz 12.422 H, SR 27500, FEC 3/4 neu zu empfangen. Die Ausstrahlung erfolgt auf der alten Frequenz 12.266 H, SR 27500, FEC 3/4, DVB-S - QPSK bis zum Jahressende im Simulcast-Betrieb. Im Gegensatz zur Abschaltung von ARD alpha SD sei eine SD-Abschaltung bei SR Fernsehen jedoch noch nicht geplant, wie InfoDigital aus ARD-Kreisen erfuhr.

Keine Qualitätseinbußen der HD-Sender durch Aufschaltung der Hörfunksender auf neue Transponder

Im Zuge des Wechsels des Audio-Codierformats der ARD-Hörfunkprogramme und dem Umzug der ARD Hörfunksender auf neue Astra-Transponder, wurde von InfoDigital-Leserinnen und Lesern befürchtet, dass die auf den davon betroffenen Transpondern 39 und 61 übertragenen HD-Fernsehprogramme ihre Videodatenrate verringern würden.

Wie ein ARD-Digital Sprecher gegenüber InfoDigital bestätigte, ist dies jedoch nicht der Fall: Das Datenratenmanagement auf TP61 und TP39 werde im Zuge der Neuaufstellung des ARD-Hörfunkangebots optimiert, um die notwendige Kapazität für die AAC-LC Hörfunkanteile zu gewinnen. „Vorteilhaft ist, dass im Vorfeld neue Video-Coder beschafft wurden, die eine sehr gute Bildqualität bei angepassten Datenraten gewährleisten.

Zusätzlich optimieren die Coder die Übertragung durch den Einsatz des Statistischen Multiplex-Verfahrens, passen also die Datenraten der im Multiplex enthaltenen Video-Elementarströme permanent so an, dass alle Fernsehprogramme immer mit einer exzellenten Bildqualität ausgestrahlt werden“, erklärte der ARD-Digital Sprecher auf Anfrage gegenüber InfoDigital.

Sorgen, dass Bildqualität leidet unbegründet

Etwaige Sorgen, dass die Bildqualität leidet, ist aufgrund dieser variablen, an den Bildinhalt angepassten Videodatenraten unbegründet. Die ARD stellt so sicher, dass die Zuschauerinnen und Zuschauer weiterhin die bestmögliche Bildqualität erleben“, so der ARD-Digital Sprecher abschließend.

ARD-Hörfunksender auf neue Astra-Transponder umgezogen – Neue Audiokodierung

Unterdessen starteten die ARD-Hörfunkprogramme bereits am 1. Juli auf den angekündigten neuen Transpondern auf Astra 19,2° Ost, allerdings zunächst im Probebetrieb: Voraussichtlich ab 20. Juli werden die Sender auf den von der ARD genutzten Transpondern 39 (Frequenz 11.053 H, SR 22000, FEC 2/3, DVB-S2 – 8PSK) und 61 (Frequenz 10.891 H, SR 22000, FEC 2/3, DVB-S2 – 8PSK) dann offiziell zu empfangen sein.

Das umfangreiche Hörfunkangebot der ARD wird über die neuen Sendeplätze auf den Transpondern 39 und 61 im modernen Audioformat AAC-LC (Advanced Audio Codec – Low Complexity) verbreitet. Der Audiostandard AAC-LC ist Bestandteil des DVB-S2-Standards und benötigt bei gleicher Klangqualität weniger Datenrate und erlaubt so eine effizientere und kostengünstigere Verbreitung.

Einstellung auf alter Frequenz Ende 2021

Um die Programmplätze der Hörfunksender auf der bisherigen Frequenz 12.266 H, SR 27500, FEC 3/4, DVB-S - QPSK besser unterscheiden zu können, wurde bei allen Programmen bei der Senderkennung die Bezeichnung „alt_“ vorangesetzt. Die Verbreitung auf dem bislang genutzten Transponder wird gegen Ende 2021 eingestellt. Bis dahin werden die Programme auf den bisherigen Sendeplätzen im Parallelbetrieb ausgestrahlt.

Um die Hörfunksender künftig weiter über Satellit empfangen zu können ist ein Satellitenempfangsgerät erforderlich, welches den Empfangsstandard „DVB-S2“ beherrscht. Dies sind in der Regel HDTV-taugliche Sat-Empfangsgeräte. Zudem muss das Empfangsgerät den Audiocodec AAC-LC unterstützen.

Seit ca. 2012 wird der AAC-LC Codec in nahezu allen im Markt erhältlichen, standardkonformen DVB-S2-Empfängern (Set-Top-Box oder Fernseher) unterstützt.

Der Empfang ist auf den neuen Sendeplätzen mit SD-Receivern sowie Empfangsgeräten, die den AAC-LC Codec nicht unterstützen, ist nicht mehr möglich.


www.ard-digital.de


Quelle: https://www.infosat.de/digital-tv/ard-ab...it-wieder-thema




PS: Interessant dass selbst nach mehreren Jahren immer noch von HD Receiver gesprochen wird obwohl man einen DVB-S2 Receiver braucht.
Ebenso wird beim HD Fernsehen von nativem HD gesprochen obwohl nur 1080i möglich ist.
Erinnert mich sehr an diesen ganzen Dünnschiss bei LNB: 4K tauglich, Ultra HD ready, superduper*schwachfug* ....

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