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Thema: "mossi" hat Geburtstag
Muad'Dib

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Gestern, 19:21 Forum: Geburtstagsgrüße und andere Feierlichkeiten


Ja, man, lass mal wieder was von Dir lesen...

Nicht vergessen zu feiern! :-)
Thema: Sender GB News startet: eine Art Fox News für Großbritannien?
Muad'Dib

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Hits: 24
Sender GB News startet: eine Art Fox News für Großbritannien? 14.06.2021 09:43 Forum: SAT- / Sky- (D) / 3D - News


Der öffentlich-rechtlichen BBC erwächst in Großbritannien ein neuer Konkurrent: GB News will vor allem Publikum ansprechen, das sich "nicht gehört" fühlt.







Nach monatelanger Vorbereitung hat am Sonntag der Sendebeginn beim britischen Fernsehsender GB News angestanden. Der Sender gilt als konservativ-populistische Antwort auf die auf ihre Unparteilichkeit pochende, öffentlich-rechtliche BBC. Chef Andrew Neil hat angekündigt, GB News werde Zuschauer ansprechen, die sich "außen vor und nicht gehört" fühlten. Der Journalismus-Veteran, einst bei der BBC, weist allerdings Bedenken zurück, GB News könne ein britisches Pendant zum US-Sender Fox News werden.


Vermeintliche Volksnähe statt "Westminster-Politik"

Der Sender hat mehrere bekannte Reporter abgeworben, die zuvor bei BBC, Sky News oder ITV gearbeitet haben, und kündigte zudem ein Radioprogramm an, das im Juli starten soll. Dahinter stehen Investoren aus den USA wie der Medienkonzern Discovery.

Als erste Sendungen standen bei GB News zur Primetime um 21.00 Uhr (MESZ) – gleichzeitig mit der wichtigsten Nachrichtensendung der BBC – das Sonderprogramm "Welcome to GB News" und im Anschluss eine Talkshow im Programm. Zunächst ist kein 24-Stunden-Betrieb geplant, der Montag beginnt um 7.00 Uhr (MESZ) mit Frühstücksfernsehen. Dort bespreche man die Themen, die im Vereinigten Königreich wirklich zählten, "und nicht Westminister-Politik", kündigte GB News an.

Der Londoner Bezirk Westminster ist Sitz des britischen Parlaments und politisches Zentrum, gilt aber auch als Synonym für die Abgehobenheit der politischen Klasse.


BBC unter Druck

Die BBC war zuletzt schwer unter Druck geraten. Premierminister und Brexit-Vorkämpfer Boris Johnson beschwerte sich über eine angebliche EU-Nähe, in seiner konservativen Regierungspartei wird der BBC immer wieder mangelnder Patriotismus vorgeworfen. Zudem brechen dem öffentlich-rechtlichen Sender die Einnahmen weg.

Wichtigste Finanzierungsquelle sind Rundfunkbeiträge. Allerdings schalten vor allem jüngere Menschen viel seltener die TV- und Radioprogramme der British Broadcasting Corporation (BBC) ein. Außerdem nimmt die Zahl der über 75-Jährigen zu, die eine Aufstockung ihrer Rente erhalten und deshalb keine Gebühren zahlen müssen. Nach Angaben des Rechnungshofs sanken die Beitragssummen von 2017/18 bis 2019/20 um 310 Millionen auf 3,52 Milliarden Pfund (3,97 Mrd. Euro).

(tiw)


Quelle: https://heise.de/-6069639


GB News ist empfangbar via:

(Since 3/04/2021)
High Definition
GB News HD
Astra 2F
[UK Spotbeam]
11307 V
27500 5/6
Thema: Xiaomi Mi 11 Ultra
Muad'Dib

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Xiaomi Mi 11 Ultra 13.06.2021 16:36 Forum: Hardware (inkl. Firmware)


... im Test:


https://www.techstage.de/test/xiaomi-mi-...a-preis/1ttw8ct
Thema: Wie schaut ihr die "EM 2020"??
Muad'Dib

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Hits: 58
Wie schaut ihr die "EM 2020"?? 13.06.2021 08:24 Forum: Off - Topic


Neue Umfrage zum aktuellen Thema...
Thema: Nachgemessen: Wer jubelt am TV zuerst beim Fußball-Event EURO 2020
Muad'Dib

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Nachgemessen: Wer jubelt am TV zuerst beim Fußball-Event EURO 2020 12.06.2021 10:48 Forum: Fußball International


Die Fußball-EM 2020 beginnt. Wir haben geprüft, mit welchen Verzögerungen des TV-Signals Sie auf den vorhandenen Empfangskanälen rechnen müssen.



Wahrscheinlich hat der eine oder die andere bei vergangenen Meisterschaften schmerzlichst erfahren müssen, dass es je nach Empfangsweg sehr unterschiedliche Laufzeiten aus den Fußballstadien bis zur Wiedergabe am heimischen Bildschirm gibt. So lagen während der WM vor drei Jahren bereits Satellit- und Kabelfernsehen beim Empfang einige Sekunden auseinander. Noch eklatanter waren die Unterschiede beim TV-Streamen mit Apps und Streaming-Devices.

Wir haben erneut nachgemessen, wie sich die Empfangswege aktuell zueinander verhalten – und erstaunliche Unterschiede zur letzten WM festgestellt.


Wer überträgt die Spiele

Die ARD überträgt das heutige Eröffnungsspiel live, ebenso die Telekom per MagentaTV. Zwar hatten sich die öffentlich-rechtlichen TV-Sender die Übertragungsrechte an der Fußball-EM 2020 zunächst exklusiv gesichert, doch sie später auch an die Telekom verkauft.



Stream, App oder TV: So sehen Sie die Fußball-Europameisterschaft EURO 2020

Beide Sender übertragen im Wechsel 41 der 51 Spiele sowohl im frei empfangbaren Fernsehen als auch kostenlos im Live-Stream der Mediatheken. Zehn der Gruppenspiele werden ausschließlich bei MagentaTV ausgestrahlt. Alle Spiele mit deutscher Beteiligung werden bei ARD und ZDF ausgestrahlt, das ist im Staatsvertrag festgeschrieben. Außerdem kann man die EM 2020 – die zwar 2021 stattfindet, aber wegen der Pandemie noch "2020" im Namen trägt – über diverse Apps streamen.

So findet man die diesjährigen EM-Spiele unter anderem in den Apps von Zattoo und WaipuTV. Die Telekom hat für Magenta TV zudem ein Streaming-Angebot, das unabhängig vom Internetanschluss funktioniert; man benötigt dafür also keinen expliziten Telekom-Zugang. Es gibt ein passendes Streaming-Device, den MagentaTV-Stick, allerdings man kann das Streaming-Angebot der Telekom auch mit vielen anderen Geräten empfangen.

Wer seinen Kabel- oder Satellitenanschluss nicht bis in den Garten ziehen will, kann zu einem solchen autarken Streaming-Gerät für den HDMI-Anschluss greifen. Zudem nutzen einige Zuschauer ohnehin keinen DVB-Anschluss mehr, sondern setzen auch beim TV-Empfang komplett aufs Streaming. Wir haben die Verzögerungen deshalb nicht nur über die klassischen DVB-Kanäle, sondern auch mit den Streaming-Apps von Waipu, Zattoo, ARD und ZDF sowie Magenta TV gemessen.

Installiert haben wir die genannten Apps auf Googles Chromecast, Amazons FireTV und am Apple TV sowie am PC, am Smart-TV und am Android-Smartphone. Und wir haben die Verzögerungen des TV-Signals an einem aktuellen Magenta TV-Receiver der Telekom und mit einem Magenta TV Stick gemessen.




...



Wie klappts am schnellsten

Die TV-Signale zur EM 2020 holt man am einfachsten per Streaming aufs mobile Display, den großen Fernseher oder den Projektor. Allerdings hinkt der Datenstrom in den Apps von Waipu, Zattoo und Magenta TV derart hintre dem TV-Signal per Satellithinterher, dass man davon beim Fußballschauen abraten muss – zumindest für all diejenigen, die sich nicht von der jubelnden Nachbarschaft abschirmen können.

Wer beim privaten Public-Viewing keinen Reinfall erleben möchte, nutzt besser eine Sat-Schüssel oder hält eine Stabantenne für den DVB-T2-Empfang am TV oder an der externen DVB-T2-Box bereit. Die halbe Sekunde Verzögerung bei der ARD gehen in Ordnung, die eineinhalb Sekunden beim ZDF-Empfang per DVB-T2 sind noch tolerabel.

Der von uns gemessene Stream der öffentlich-rechtlichen Sender im Browser am Notebook lag nur drei (ARD) beziehungsweise vier Sekunden (ZDF) hinter dem schnellsten Sat-Signal. Besitzer eines aktuellen Apple TV greifen beim ZDFaber besser zur ZDF-App, die im Test mit 2,5 Sekunden noch etwas fixer war. Beim Elfmeterschießen können allerdings auch das schlimme Sekunden werden, wenn Ihre Fan-Meile noch auf den Torschuss wartet, während die Nachbarn schon jubeln.


(uk)



Quelle: https://heise.de/-6068962
Thema: Bundestag gibt Staatstrojaner für Geheimdienste und Bundespolizei frei
Muad'Dib

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Bundestag gibt Staatstrojaner für Geheimdienste und Bundespolizei frei 12.06.2021 10:38 Forum: Off - Topic


Die große Koalition erweitert die Befugnisse der Sicherheitsbehörden massiv. Alle Nachrichtendienste von Bund und Ländern dürfen bei WhatsApp & Co. mitlesen.






Erneut hat Schwarz-Rot Warnungen von Sachverständigen vor einer unverhältnismäßigen und damit potenziell grundgesetzwidrigen Initiative in den Wind geschlagen und den Gesetzentwurf zur "Anpassung des Verfassungsschutzrechts" durch den Bundestag geschleust. Mit dem Beschluss vom Donnerstag dürfen künftig das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV), der Bundesnachrichtendienst (BND), der Militärische Abschirmdienst (MAD) und die Verfassungsschutzämter der Länder mithilfe von Staatstrojaner Messenger-Kommunikation etwa via WhatsApp, Signal oder Threema sowie Internet-Telefonate und Video-Calls überwachen.


Die Opposition stimmte geschlossen gegen das Vorhaben, mit dem der Gesetzgeber laut Juristen "sehenden Auges in die Verfassungswidrigkeit" läuft. Insgesamt passierte der Entwurf mit 355 zu 280 Stimmen bei vier Enthaltungen das Plenum. Zulässig wird die sogenannte Quellen-TKÜ plus. So dürfen die Agenten nicht nur die laufende Kommunikation direkt am gehackten Endgerät abgreifen, bevor sie ver- oder nachdem sie entschlüsselt wurde. Dazu kommt die bereits im Entwurf der Bundesregierung vorgesehene Lizenz, wonach sie auch auf gespeicherte Chats und Mails zugreifen können.



Anbieter von Telekommunikationsdiensten in der Pflicht

Anbieter von Telekommunikationsdiensten müssen die "berechtigten Stellen" dabei unterstützen, "technische Mittel" wie Staatstrojaner zur Quellen-TKÜ "einzubringen" und die Kommunikation an sie umzuleiten. Experten und Provider beklagten hier ein besonders großes Missbrauchspotenzial: Damit werde nicht nur eine Kopie der Kommunikation ausgeleitet, sondern gezielt die Manipulation der Daten durch die Geheimdienste ermöglicht.

Die große Koalition hat mit einem Änderungsantrag noch klargestellt, dass die Pflichten "ausschließlich diejenigen treffen, die eine Telekommunikationsanlage betreiben, mit der öffentlich zugängliche Dienste" erbracht werden. Anbieter von App-Stores oder einzelner Anwendungen bleiben so außen vor. Zudem hat Schwarz-Rot eine besondere Berichtspflicht über Maßnahmen der Quellen-TKÜ eingeführt.


Deutungshoheit über die politische Meinungsäußerung im Netz

Ferner haben die Abgeordneten die Befugnisse zur Überwachung von Einzelpersonen – statt Gruppen – ausgeweitet und den Geheimdiensten dabei ein weites Ermessen eingeräumt. Dies begründen sie vor allem mit gefährlichen Aktivitäten von Individuen im Internet. Der Verein Digitale Gesellschaft befürchtet: "Mit einem derartigen Ermessen wird den Verfassungsschutzämtern eine noch weitergehende Deutungshoheit über die politische Meinungsäußerung im Netz zugesprochen. Statt präziser Regeln für Geheimdienste zu formulieren, wird ihnen weitgehend freie Hand gegeben."

Im Polizeibereich sind Verfassungsbeschwerden gegen die bestehenden Möglichkeiten zum Staatstrojaner-Einsatz anhängig. Das Bundeskriminalamt und der Generalbundesanwalt verwendeten das Instrument in den vergangenen Jahren nicht. Trotzdem hat der Bundestag parallel den Entwurf zur Reform des Bundespolizeigesetzes verabschiedet und damit auch der für Bahnhöfe, Flughäfen und die Landesgrenzen zuständigen Sonderpolizei die Befugnis erteilt, mit Richtervorbehalt Bundestrojaner auf Geräte Verdächtiger zu spielen. Die Opposition stimmte dagegen.


Manipulationen und Identitätsdiebstahl

Gestrichen haben CDU/CSU und SPD mit ihrem Änderungsantrag am bisherigen Entwurf für das Gesetz zur "Modernisierung der Rechtsgrundlagen der Bundespolizei" die Möglichkeit des Zugriffs auf bereits gespeicherte Inhalte und Umstände der Kommunikation im Rahmen der Quellen-TKÜ. Es kommt aber eine allgemeine Erlaubnis, WhatsApp & Co. mit dem Werkzeug zu überwachen. Andrea Lindholz (CDU) hob hervor, dass die Klausel vor allem auf Menschenhandel und Schleusung eingeschränkt sei.

Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber warnte während des Gesetzgebungsverfahrens, dass der einstige Grenzschutz mit dem per Quellen-TKÜ erfassten Datenstrom auch Zugangsdaten für Online-Dienste wie Passwörter im Klartext sowie damit einen umfassenden Zugriff etwa auf E-Mail-Postfächer und Cloudspeicher erhalte. Selbst unbemerkte Manipulationen sowie Identitätsdiebstahl wären so möglich. Enthalten sei selbst eine "verfassungsrechtlich höchst problematische Erweiterung der Quellen-TKÜ" auf noch weiter gehende heimliche Online-Durchsuchungen.



Überwachung ohne konkreten Anfangsverdacht

Fortan darf die Bundespolizei ferner die Telekommunikation der Bürger präventiv überwachen etwa "zur Abwehr einer dringenden Gefahr für den Bestand oder die Sicherheit des Bundes oder eines Landes oder für Leib, Leben oder Freiheit einer Person". Dies betrifft sogar Fälle ohne konkreten Anfangsverdacht und gilt auch für die Quellen-TKÜ.

Hier werde die Schwelle angesichts der Tiefe eines solchen Grundrechtseingriffs viel zu niedrig angesetzt, hatte Kelber kritisiert. So würden etwa die vom Bundesverfassungsgericht aufgestellten engen Bedingungen zum Erfassen von Kontaktpersonen unterlaufen.


Die Befugnis der Bundespolizei zu erkennungsdienstlichen Maßnahmen wie etwa dem Abnehmen von Fingerabdrücken wird ebenfalls auf Fälle noch gar nicht begangener Straftaten erweitert. Die Beamten dürfen zudem uneingeschränkt gegen "fernmanipulierte Geräte" wie Drohnen vorgehen. Der Einsatzbereich der Bundespolizei wird generell deutlich erweitert. Sie kann künftig auf Ersuchen einer Staatsanwaltschaft etwa in länderübergreifenden komplexen Sachverhalten wie bei Tätergruppierungen tätig werden, die sich auf Aufbrüche von Fahrkarten- und Geldautomaten, Schleusungskriminalität, Kfz-Diebstahl, die Einfuhr von Drogen oder Wohnungseinbrüche konzentriert haben.


IT-Sicherheit in Deutschland "maximal bescheiden"

Eingeführt hat der Bundestag ferner eine Rechtsgrundlage für die Übermittlung von Bildaufzeichnungen, die die Bundespolizei in ihrem Zuständigkeitsbereich erstellt hat, an die Polizeien der Länder. Voraussetzung ist, dass die Weitergabe erforderlich ist und die Empfänger berechtigt wären, die Aufnahmen selbst zu erstellen. Gleiches gilt für die Nutzung selbsttätiger Bildaufzeichnungsgeräte der Bundespolizei wie Bodycams durch die Länderpolizeien.

Die "GroKo" komme in den letzten Stunden der Legislaturperiode mit verheerenden, unausgegorenen und verfassungsrechtlich hoch problematischen Instrumenten um die Ecke, rügte der Grüne Konstantin von Notz: Alle vom Chaos Computer Club (CCC) bis zu den Tech-Giganten hätten gesagt: "Bitte machen Sie es nicht." Die für Trojaner benötigten Sicherheitslücken beträfen 82 Millionen Menschen und die Wirtschaft. Durch diese könnten andere Nachrichtendienste genauso gehen wie Kriminelle. Es sei daher nicht verwunderlich, dass Deutschland im Bereich der IT-Sicherheit "so maximal bescheiden aufgestellt ist". Staatshacking hätte nicht einen einzigen Anschlag verhindert.


"Sicherheitspolitik als Sicherheitsrisiko"

Stephan Thomae (FDP) erinnerte daran, dass Saskia Esken, Co-Vorsitzende der SPD, gerade noch Staatstrojaner als "fundamentalen Eingriff in unsere Freiheitsrechte" bezeichnet habe. Die SPD gebe die Bürgerrechte trotzdem ohne Not preis und betreibe Sicherheitspolitik als Sicherheitsrisiko. "Heute ist ein schwarzer Tag für die Bürgerrechte", ergänzte der Liberale Konstantin Kuhle. Der Linke André Hahn betonte: Die Verfassungsschutzreform sei "ganz offenkundig verfassungswidrig".

Die Jusos hatten ihre "Genossen" am Mittwoch in einem Brandbrief noch aufgefordert, die Lizenz für Staatstrojaner aus beiden Gesetzen zu streichen. Die SPD dürfe keine Initiative mittragen, in der die Quellen-TKÜ plus schon "unterhalb der Schwelle eines konkreten Tatverdachts" möglich werde. Die Jugendorganisation erinnerte auch daran, "dass insbesondere die Arbeit der Verfassungsschutzämter in den letzten Jahren vor allem durch Skandale geprägt war". Die Beschlüsse fügten der Partei "massiven Schaden und den Verlust von Glaubwürdigkeit" zu.


Schäden für die Pressefreiheit und den digitalen Quellenschutz

Es gelte, den Rechtsterrorismus zu bekämpfen, verteidigte Uli Grötsch (SPD) das neue Verfassungsschutzrecht. Die Koalition habe aufgrund der zunehmenden Radikalisierung von Einzeltätern im Netz reagieren müssen. Es sei wichtig, mutig zu sein. Über Messenger kommunizierten die Feinde der freiheitlich-demokratischen Ordnung. Wer von Massenüberwachung der Bürger spreche, sage die Unwahrheit. Extremismus könne nicht mit Mitteln aus der Zeit der Wählscheibe bekämpft werden, unterstrich Michael Kuffer (CSU). Die Grünen arbeiteten Terroristen direkt in die Hände.

"Die Novelle des Verfassungsschutzgesetzes schießt mit völlig unverhältnismäßigen Maßnahmen weit über das Ziel einer effizienten Kriminalitätsbekämpfung hinaus", monierte der IT-Verband Bitkom. Die neue Pflicht "zur Erteilung von Auskünften über die Strukturen von Netzen, Diensten und Anlagen an staatliche Stellen" stehe "im diametralen Widerspruch zu den schützenswerten Sicherheitsanforderungen kritischer Infrastrukturen". Die Medienorganisation Reporter ohne Grenzen kündigte an, gemeinsam mit dem Rechtsanwalt Niko Härting "zügig Verfassungsbeschwerde einzulegen". Mit dem ausgeweiteten staatlichen Hacking drohten gravierende Schäden für die Pressefreiheit und den digitalen Quellenschutz.
(bme)


Quelle: https://heise.de/-6067818




PS: Gaaaaanz toll, neee.

In Zeiten wo selbst KSK Einheiten aufgelöst werden müssen wegen staatsfeindlicher Verfehlungen bringt genau so etwas nur noch mehr Korruption, Mißbrauch und Aussspionieren nach allerbester STASI Manier!!!

Es braucht so etwas überhaupt nicht, denn die Geheimdienste halten sich eh an KEINE Gesetze!
Thema: Bundestag gibt Staatstrojaner für Geheimdienste und Bundespolizei frei
Muad'Dib

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12.06.2021 10:37 Forum: Off - Topic


Alle die bisher gepennt haben sollten endlich aufwachen...
Thema: Intel Core i-11000: BIOS-Kompatibilität nur noch mit Grafikkarte
Muad'Dib

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Intel Core i-11000: BIOS-Kompatibilität nur noch mit Grafikkarte 11.06.2021 12:21 Forum: Hardware (inkl. Firmware)


Bei den aktuellen Desktop-Prozessoren der 11. Core-i-Generation arbeitet die Firmware der integrierten GPU ausschließlich im UEFI-Modus.






Rechner mit den im März vorgestellten Desktop-Prozessoren Core-i-11000 „Rocket Lake“ können nicht mehr ohne weiteres im klassischen BIOS-Modus booten. Deshalb lassen sich darauf beispielsweise keine antiquierten Betriebssysteme installieren oder ältere, bootfähige Hardware-Diagnose-Tools starten. Diesen Schritt hatte Intel bereits 2017 angekündigt:
Bereits ab 2020 sollte es nur noch neue Prozessorplattformen geben, die als sogenannte UEFI-Class-3-Systeme ausschließlich den UEFI-Modus verwenden – ohne Kompatibilität zum klassischen BIOS.


Für die integrierte UHD-700-Grafikeinheit der Core-i-Prozessoren der 11. Generation stellt Intel kein Video-BIOS (VBIOS) mehr zur Verfügung. Stattdessen kommt als Nachfolger im UEFI ein modernerer Graphics-Output-Protocol-Treiber (GOP) zum Einsatz, der schnelleres Booten ermöglicht und weniger stark in der Größe limitiert ist. Allerdings arbeitet der GOP-Treiber im Unterschied zum VBIOS, das noch als 16-Bit-Code ausgeführt wird, nicht mehr mit dem Compatibility Support Module (CSM) zusammen. UEFI-Systeme können somit nicht mehr im klassischen BIOS-Modus booten.


Auslöser Windows-7-Support-Ende

Der ursprünglich geplante Zeitpunkt für den Umstieg auf UEFI Class 3 war nicht willkürlich gewählt. Mit dem Support-Ende von Windows 7 am 14.1.2020 fiel das letzte Betriebssystem weg, dass noch nicht zum Graphics Output Protocol kompatibel war.


In der Praxis lässt sich bei aktuellen LGA1200-Mainboards mit Serie-500-Chipsatz von Asus und Asrock der Boot-Modus im Firmware-Setup ohne Grafikkarte nicht von UEFI auf CSM umstellen. Bei MSI-Boards klappt das zwar, beim nachfolgenden Neustart folgt aber eine Fehlermeldung, dass kein VBIOS gefunden und der Boot-Modus wieder auf UEFI zurückgesetzt wurde. Um Rechner mit Rocket-Lake-Prozessor dennoch per CSM zu starten, benötigt man deshalb zusätzlich eine Grafikkarte, deren Firmware ein VBIOS enthält.


Bislang war es den PC- und Board-Herstellern überlassen, ob sie die Firmware ihrer Systeme mit einem CSM für die BIOS-Kompatibilität versehen. Bereits in den letzten Jahren nahm die Zahl an Notebooks und Komplett-PCs deutlich zu, die ausschließlich per UEFI booten.
(chh)


Quelle: https://heise.de/-6066457


PS: Ich sehe es als Rückschritt an, denn in den UEFI BIOS'en wird seit Jahren Unfug getrieben, ich nenne da mal IME und PSP als Info und Einstieg in die Materie!

Artikel:

IME: https://www.techrepublic.com/article/is-...ine-a-backdoor/

PSP: https://freundschafter.com/research/amd-...ure-technology/
Thema: Sicherheitslücke FragAttacks: FritzOS-Updates für alte Fritzboxen
Muad'Dib

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Sicherheitslücke FragAttacks: FritzOS-Updates für alte Fritzboxen 11.06.2021 12:02 Forum: Hardware (inkl. Firmware)


Der Mittelklasse-Router Fritzbox 3490 aus dem Jahr 2014 bekommt das aktuelle FritzOS 7.27 spendiert. Weitere Altmodelle könnten folgen.




Mit der FritzOS-Version 7.27 härtet AVM eigene Router gegen die WLAN-Sicherheitslücke FragAttacks. Das gilt nicht nur für aktuelle Modelle, sondern zumindest teilweise auch für altgediente: Die Fritzbox 3490 hat das Firmware-Update vergangene Woche erhalten.

Der Mittelklasse-Router erschien im Jahr 2014 – damals mit FritzOS 6.20. Im Sommer 2019 hat AVM die Fritzbox 3490 noch mit der FritzOS-Version 7.12 versorgt und sah danach eigentlich keine weiteren Updates vor. FritzOS 7.27 schützt jetzt nicht bloß vor FragAttacks, sondern bringt auch neue Funktionen mit sich, darunter eine aktualisierte Benutzeroberfläche und eine einfachere Priorisierung einzelner Geräte im Heimnetz, beispielsweise von Desktop-PCs, Notebooks oder Smartphones. Das Update lässt sich über die Web-Oberfläche herunterladen und aufspielen.


Keine Update-Garantie

Vor der Fritzbox 3490 hatte AVM Mitte Mai den 7490er-Router mit FritzOS 7.27 versorgt. Letztere Fritzbox ist zwar noch ein Jahr älter als die 3490, gehörte damals aber zur Oberklasse und wurde schon vor dem Aufkommen von FragAttacks weiterhin mit aktuellen Firmwares versorgt, etwa FritzOS 7.21.

Eine Liste von Geräten, die AVM noch mit FritzOS-Updates zur Härtung gegen FragAttacks versorgen möchte, konnte uns der Hersteller auf Anfrage nicht zur Verfügung stellen.

Falls Sie eine ältere Fritzbox betreiben, bei der das automatische Update ausgeschaltet ist, schauen Sie auf AVMs Statusseite zur Produktunterstützung nach, ob es für Ihr Gerät eine aktualisierte Firmware gibt. Den Software-Stand für ältere Geräte wie etwa die Fritzboxen 7430 oder 7580 finden Sie nach Ausklappen der Liste unter "Weitere Modelle". Wird dort eine neuere Betriebssoftware angezeigt, als in Ihrer Box läuft, installieren Sie diese manuell im Fritzbox-Menü unter System / Update.

Prüfen Sie den Firmware-Stand über den Reiter "Fritz!WLAN" auch für Ihre WLAN-Repeater, sofern Sie diese nicht ins Fritz-Mesh eingebunden haben, womit die Fritzbox die Prüfung automatisch erledigt und in der Mesh-Übersicht anzeigt.


(mma)



Quelle: https://heise.de/-6065367



Neue Fritz!Box Updates:


https://avm.de/nc/service/downloads/
Thema: FIFA/TUI Cruises: Rechtsstreit über Free-TV auf Kreuzfahrtschiffen beigelegt
Muad'Dib

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FIFA/TUI Cruises: Rechtsstreit über Free-TV auf Kreuzfahrtschiffen beigelegt 11.06.2021 11:49 Forum: SAT- / Sky- (D) / 3D - News


Der seit dem 1. Juli 2020 bei der Urheberstreitkammer des Landgerichts Hamburg anhängige Rechtsstreit zwischen der FIFA und TUI Cruises ist durch einen Vergleich, dessen Feststellung die Parteien übereinstimmend bei Gericht beantragt haben, beendet worden. Das gab der FIFA Verband am 9. Juni bekannt.

Die FIFA hatte gegen TUI Cruises Klage erhoben, nachdem TUI Cruises die von ARD und ZDF ausgestrahlten Live-Übertragungen von Spielen der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 und der Frauen Weltmeisterschaft 2019 auf Kreuzfahrtschiffen in internationalen Gewässern empfangen und genutzt hatte. Einen Lizenzvertrag mit der von der FIFA beauftragten Rechteagentur hatte TUI Cruises hierfür nicht abgeschlossen.

Nachdem die Urheberstreitkammer in der mündlichen Verhandlung am 15. April 2021 zu erkennen gegeben hatte, dass TUI Cruises bei der Weiterleitung des frei empfangenen Programms von ARD und ZDF auf ihren Schiffen die der FIFA zustehenden urheberrechtlichen Nutzungsrechte an den Bildtonaufnahmen des sog. Basissignals zu respektieren hat, waren die streitigen Rechtsfragen zwischen diesen Parteien geklärt.

In dem daraufhin geschlossenen Vergleich erkennt TUI Cruises die urheberrechtlichen Rechte der FIFA an dem von der FIFA produzierten und an internationale TV-Sender lizenzierten Basissignal an. TUI Cruises verpflichtet sich gegenüber der FIFA ferner, in Zukunft das FIFA-Basissignal (auch wenn es von ARD/ZDF empfangen wird) auf ihren Schiffen weder im Bord-TV noch in Gastronomie- und Unterhaltsbereichen zu nutzen, ohne zuvor eine Lizenz von der FIFA oder ihrem offiziellen Lizenzpartner für die In-Ship-Rechte erworben zu haben.


Quelle: infosat
Thema: oe24.TV HD verschlüsselt Signal zur Fußball EM über Satellit Astra
Muad'Dib

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oe24.TV HD verschlüsselt Signal zur Fußball EM über Satellit Astra 11.06.2021 11:48 Forum: SAT- / Sky- (D) / 3D - News


Der österreichische Fernsehsender OE24.TV HD auf Satellit Astra 19,2° Ost strahlt sein Programm seit dem 7. Juni 2021 wieder verschlüsselt aus. Darauf wies die Wirtschaftskammer Österreichs (WKO)die Elektrohändler und den Fachhandel hin.

Von 7. Juni bis zum 30. Juli 2021 übertrage der News- und Infotainment Sender oe24.TV sein Programm verschlüsselt. Das bestehende Programm von oe24.TV werde über Satellit durch das verschlüsselte ersetzt, hieß es. Hintergrund ist die Übertragung der Fußball EM auf oe24.TV für dessen Ausstrahlung der Sender neben dem offiziellen EURO-Broadcaster ORF ergänzend die Zweitrechte für Österreich hat.

Für den SAT TV-Haushalte in Österreich bedeute dies, es habe keine Auswirkung, wenn ein HDTV-Gerät oder eine HDTV-Box im Einsatz sei, die mit einem ORF Digital, SKY oder HD Austria Empfang ausgestattet ist.

Der Kanal oe24.TV HD wird auf Astra 19,2° Ost via Frequenz 11.273 H, SR 22000, FEC 2/3, DVB-S2 – 8PSK simulcrypt in Cryptoworks, Irdeto und Videoguard ausgestrahlt.



Quelle: infosat
Thema: Datenschutz: Luxemburg plant 350 Millionen Euro Strafe für Amazon
Muad'Dib

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Datenschutz: Luxemburg plant 350 Millionen Euro Strafe für Amazon 11.06.2021 10:58 Forum: Off - Topic


350 Millionen Euro möchte die Datenschutzbehörde Luxemburgs von Amazon kassieren. Es wäre die höchste DSGVO-Strafe. Mindestens einem EU-Land ist es zu wenig.


350 Millionen Euro Strafe für Datenschutzverletzungen möchte die Nationale Kommission für den Datenschutz (CNDP) des Großherzogtums Luxemburg von Amazon.com kassieren. Das berichtet das Wall Street Journal (WSJ) unter Berufung auf Eingeweihte. Was Amazon genau vorgeworfen wird, ist nicht bekannt. Die CNDP ist zuständig, da der Konzern in Luxemburg seinen Europasitz unterhält.

Sowohl Amazon als auch die Behörde haben Stellungnahmen abgelehnt. Laut Zeitungsbericht hat die luxemburgische Datenschutzbehörde ihren Pendants in den anderen EWR-Staaten bereits eine Kopie ihres Bescheidentwurfs übermittelt. Das sogenannte Kohärenzverfahren hat also begonnen. Dabei stimmen sich die nationalen Datenschutzbehörden untereinander ab, um die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) möglichst kohärent anzuwenden.

Laut WSJ haben bereits einige europäische Datenschützer dem luxemburgischen Vorschlag widersprochen und, in mindestens einem Fall, eine noch höhere Strafe gefordert. Sollte sich Luxemburgs Behörde im aktuellen Amazon-Fall nicht mit den Datenschutzbehörden der übrigen DSGVO-Länder einigen, muss der Europäische Datenschutzausschuss (ESDA) über den Strafbescheid für Amazon abstimmen. Unter dem Vorsitz der österreichischen Juristin Andrea Jelinek koordinieren sich im ESDA die Datenschutzbehörden der 30 EWR-Staaten.


Rekordstrafe

Dabei wären 350 Millionen Euro ein Vielfaches der bisherigen (nicht rechtskräftigen) Rekordbuße: Im Dezember hat Frankreich Google mit 60 Millionen Euro Strafe belegt, weil es Tracking-Cookies für Werbezwecke ohne Einwilligung Betroffener sogar entgegen ausdrücklicher Einstellungen genutzt haben soll. Irlands Datenschutzbehörde hat damals über Google Irland wegen des gleichen Falls weitere 40 Millionen Euro Strafe verhängt. Irlands Behörde plant, im laufenden Jahr mehrere Entwürfe für Strafbescheide gegen große Datenkonzerne zu verhängen.


Amazon: Whistleblower sehen Millionen von Kundendaten in Gefahr

Der bislang teuerste Datenschutz-Strafbescheid aus Deutschland datiert vom 30. September 2020: Der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit hat den Textiliendiskonter H&M (Hennes & Mauritz) zu mehr als 35 Millionen Euro verdonnert, weil H&M hunderte Mitarbeiter bespitzelt haben soll. Nach Darstellung H&Ms geht dieses Verfahren auf eine Selbstanzeige des Unternehmens zurück. Die Strafe ist nicht rechtskräftig, da H&M eine Anfechtungsklage erhoben hat, die am Landgericht Hamburg anhängig ist.

Die bis dato höchste europäische Datenschutzstrafe für Amazon stammt vom Dezember und aus Frankreich. Dort drohen 35 Millionen Euro Strafe wegen des Einsatzes von Tracking-Cookies zu Werbezwecken ohne Einwilligung der Betroffenen. Auch diese Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig. Die höchste rechtskräftige Datenschutzstrafe Europas kommt ebenfalls aus Frankreich: Anfang 2019 wurden Google 50 Millionen Euro Bußgeld auferlegt, wegen mangelnder Transparenz, unzureichender Information und fehlender Einwilligung in Bezug auf persönlich zugeschnittene Reklame.
(ds)



Quelle: https://heise.de/-6068245


PS: Viel zu geriung so eine Strafe. Man muss sie mit Sanktionen ZWINGEN!
Thema: StPO: Bundestag erlaubt nächtliche Durchsuchungen und Kennzeichen-Überwachung
Muad'Dib

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StPO: Bundestag erlaubt nächtliche Durchsuchungen und Kennzeichen-Überwachung 11.06.2021 10:53 Forum: Off - Topic


Mit StPO-Verschärfungen setzt der Bundestag auf mehr Durchsuchungen nachts, Staatstrojaner, Kfz-Kennzeichen-Scanning sowie heimliche E-Mail-Beschlagnahme.






Der Bundestag hat Freitagfrüh um 00:26 Uhr die sogenannte Cyberbunker-Klausel in die Strafprozessordnung (StPO) eingefügt. Die Polizei darf damit künftig auch zur Nachtzeit Wohnungen, Geschäftsräume und Besitztümer durchsuchen, um Rechner und IT-Systeme im laufenden Zustand zu erwischen und so unverschlüsselte Daten kopieren sowie beschlagnahmen zu können. Eine entsprechende StPO-Reform haben die Abgeordneten mit den Stimmen von CDU/CSU und SPD beschlossen. Die Linke und die Grünen waren dagegen und forderten ein Moratorium, AfD und FDP enthielten sich.


Der ergänzte Paragraf 104 StPO lässt fortan Durchsuchungen auch zwischen 21 und 6 Uhr zu, "wenn bestimmte Tatsachen den Verdacht begründen", dass während der Maßnahme "auf ein elektronisches Speichermedium zugegriffen werden wird, das als Beweismittel in Betracht kommt". Weitere Voraussetzung ist, dass andernfalls "die Auswertung des elektronischen Speichermediums, insbesondere in unverschlüsselter Form, aussichtslos oder wesentlich erschwert wäre". Bisher war eine solche Störung der Nachtruhe nur bei Gefahr im Verzug, zur "Verfolgung auf frischer Tat" sowie zum Ergreifen eines entwichenen Gefangenen erlaubt.


Nächtliche Durchsuchungen

"In Deliktsbereichen, die vorwiegend durch die Nutzung von Computern und Ähnlichem begangen werden, stehen die Ermittlungsbehörden vermehrt vor dem Problem, dass die Täter ihre Datenträger durch den Einsatz von Verschlüsselungstechnologien vor dem Zugriff durch die Strafverfolgungsbehörden schützen", begründeten CDU/CSU und SPD ihre entsprechende Änderung am Regierungsentwurf. Gelinge die Entschlüsselung nicht und zeige sich der Beschuldigte nicht kooperativ, werde eine "digital-forensische Auswertung" verhindert. Daher sei es von großer Bedeutung, Datenträger möglichst in unverschlüsseltem Zustand zu beschlagnahmen.


Schon jetzt hätten einige Gerichte zwar Beschlüsse für Durchsuchungen in den Nachtstunden erlassen, "weil bestimmte Tätergruppen als sehr nachtaktiv angesehen werden" und Beschuldigte in dieser Zeit am "offenen PC" angetroffen werden sollten, erklärte die Koalition. Eine einheitliche Rechtsprechung gebe es dazu aber nicht, sodass das Verfahren nun ausdrücklich geregelt werden solle. Der "besonderen Schutzwürdigkeit der Nachtruhe" werde Rechnung getragen: Die Umstände des Einzelfalls müssten geprüft werden.


Zuvor hatte Rheinland-Pfalz sich im Bundesrat für eine solche Klausel starkgemacht. Der Justizminister des Landes, Herbert Mertin (FDP), begründete dies vor allem mit dem Cyberbunker-Verfahren und ähnlichen Situationen. Die Rechner müssten hier bei einem Zugriff laufen, was bei Internet-Kriminellen häufig nachts der Fall sei.


Automatisiertes Kfz-Kennzeichen-Scanning

Der Gesetzgeber schafft ferner eine einheitliche Rechtsgrundlage, mit der die Polizei und andere Sicherheitsbehörden wie der Zoll automatisierte Kennzeichenlesesysteme (AKLS) im öffentlichen Verkehrsraum zu Fahndungszwecken nutzen dürfen. Die Daten können im Anschluss abgeglichen werden mit Nummernschildern von Kfz, die auf den Beschuldigten oder auf Verbindungspersonen zugelassen sind oder von ihnen genutzt werden. Bedingung ist, dass "zureichende tatsächliche Anhaltspunkte" für eine begangene Straftat von erheblicher Bedeutung vorliegen.

Die Regierungsfraktionen sahen entgegen von Forderungen aus dem Bundesrat und von Staatsanwälten zunächst davon ab, das Werkzeug auch für weitergehende Ermittlungen freizugeben. Eine verfassungskonforme Ausgestaltung der damit verknüpften Autofahrer-Vorratsdatenspeicherung erscheint ihnen aber zumindest denkbar. Zuvor müssten aber die Voraussetzungen sorgfältig geprüft und die Erfahrungen mit der jetzt kommenden Befugnis ausgewertet werden
.


Heimlicher Zugriff auf E-Mails und Post

Mit Paragraf 95a StPO dürfen Ermittler zudem künftig vor allem auf elektronische Beweismittel wie beim Provider gespeicherte E-Mails oder Chats, Inhalte eines Nutzerkontos eines sozialen Netzwerks sowie Daten in der Cloud teils heimlich zugreifen dürfen.
Es soll hier vor allem um die Strafverfolgung "in den Bereichen Kinderpornografie, Handel mit Waffen, Drogen, Hehlerware und sonstigen verbotenen Gegenständen sowohl im Internet als auch im sogenannten Darknet" gehen.
Experten hatten hier vor einem Teich voller potenzieller Zufallsfunde und dem gläsernen Bürger gewarnt.



Mit der Novelle wird auch der bereits breite Straftatenkatalog für heimliche Online-Durchsuchungen mit Staatstrojanern und für den großen Lauschangriff weiter ausgedehnt.

Entsprechende tiefe Eingriffe in IT-Systeme sind künftig auch bei Delikten aus dem Bereich des Menschenhandels, gewerbs- und bandenmäßigem Computerbetrugs sowie bei Tatbeständen aus dem Außenwirtschafts- und dem Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz zulässig.


Die Regeln zur Postbeschlagnahme hat der Bundestag ebenfalls verschärft:
Strafverfolger dürfen bald auch Auskunft von Postdienstleistern über Sendungen von oder an beschuldigte Personen verlangen können, die bereits ausgeliefert sind oder sich noch nicht beim Serviceanbieter befinden. Dies sei wichtig, "um eine effektive Strafverfolgung auch in Zeiten des vermehrten Online-Versandhandels zu gewährleisten". Gerade der zunehmende Versand krimineller Ware "über das besonders abgeschottete Darknet" könne so besser aufgeklärt werden.
(olb)



Quelle: https://heise.de/-6068277




PS: ÜBEL!

Alles nur totgekaute Kaugummiparagrafen die vor allem noch gegen unsere Verfassung verstoßen! Es wird Zeit für ein Tribunal über unsere Volks-ver-T(R)ÄTER......
Thema: Bundestag gibt Staatstrojaner für Geheimdienste und Bundespolizei frei
Muad'Dib

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11.06.2021 09:41 Forum: Off - Topic


Einer der passenden Komentare dazu:

https://www.heise.de/forum/heise-online/...-39055230/show/
Thema: T90
Muad'Dib

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06.06.2021 13:31 Forum: Alles rund um die Schüssel


Zitat:
Original von T90/85
Ich bin einfach von den Empfangswerten enttäuscht, die im Vergleich zur T85 einfach eine Spur schlechter sind.


Welche LNB werden verwendet, speziell bei den Problemsatpositionen?!?
Thema: T90
Muad'Dib

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05.06.2021 10:54 Forum: Alles rund um die Schüssel


Nimm Dir den Rechner von satlex und dann vergleich mal die Werte.

Sind denn die LNB Halter richtig montiert???


"Bitte um Daten und Fakten zur T90!" ... spuckt Dir der gockel oder jede besser Suchmaschine aus.

Ich bevorzuge duckduckgo oder startpage weil die nicht VERSEUCHT sind.
Thema: Intelsat 901 - 27,5°W 27,5° west Intelsat 901
Muad'Dib

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05.06.2021 10:52 Forum: --- 14° W --- 15° W --- 24,x° W --- 27,5° W ---


Gute Arbeit, femi! :-)
Thema: Eutelsat 3B - 3,1°O 3,1° Ost Eutelsat 3B News
Muad'Dib

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05.06.2021 10:50 Forum: --- 4,9° O --- 3,1° O --- 1,9° O --- 0,8° W --- 4° W ---


Zitat:
Original von EnoSat

not QPSK



I believe they've changed the modulation during the downtime. Augenzwinkern
Thema: Intelsat 901 - 27,5°W 27,5° west Intelsat 901
Muad'Dib

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02.06.2021 10:45 Forum: --- 14° W --- 15° W --- 24,x° W --- 27,5° W ---


Cool, das zeigt doch wie "fortschrittlich" die neuen LNB sind. großes Grinsen
Thema: Eutelsat 7A/7B- 7°O 7.0° Ost Eutelsat 7A/7B News
Muad'Dib

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31.05.2021 23:57 Forum: --- 16° O --- 10° O --- 9° O --- 7° O ---


11345 H 27500 5/6

Didar TV 303/331/332 free
Monato 306/361/362 free
Mahabat TV 307/371/372 free
4 Music 312/3121/322 free
Cine Film 315/3151/3152 free
Cine Series 316/3161/3162 free
Iran Internaional 317/3171/3172 free


>>> comes from: https://www.satclub-thueringen.de/thread...id=19323&page=4
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