Geschrieben von Whitebird am 25.08.2026 um 11:18:
Amazon dreht auf: Fire TV und Kindle bis zu 70 Euro teurer
Amazon dreht auf: Fire TV und Kindle bis zu 70 Euro teurer
25.8.2026 8:08 Uhr Philipp Ernicke
Amazon dreht auf: Fire TV und Kindle bis zu 70 Euro teurer
Nach deutlichen Preiserhöhungen in den USA passt Amazon nun auch in Deutschland die Listenpreise zahlreicher eigener Geräte an. Betroffen sind unter anderem Kindle-E-Book-Reader, Fire-TV-Streaminggeräte, Echo-Lautsprecher und eero-Router. Als Grund nennt der Konzern die gestiegenen Kosten für Speicherkomponenten.
Aufschläge von bis zu 44,5 Prozent
Die neuen Listenpreise liegen je nach Gerät zwischen 7,5 und 44,5 Prozent über den bisherigen Beträgen. Den höchsten absoluten Aufschlag erhält der Fire TV Cube mit 70 Euro, prozentual verteuert sich der Fire TV Stick HD am stärksten. Auch bei den Kindle-Modellen fallen die Erhöhungen mit 25 bis gut 36 Prozent deutlich aus.
s.u.
Damit liegen die aktuellen UVPs deutlich über den Beträgen, die Amazon bei der Vorstellung der Geräte offiziell genannt hatte. Eine eigene Pressemitteilung zu den deutschen Preiserhöhungen hat der Konzern bislang allerdings nicht veröffentlicht.
Speicherchips treiben die Preise
Gegenüber
The Verge bestätigte Amazon die Preisanpassungen. Die Unterhaltungselektronikbranche sei mit erheblich gestiegenen Kosten für Speicher- und Storage-Komponenten konfrontiert, erklärte eine Sprecherin. Amazon habe diese Mehrkosten so lange wie möglich aufgefangen und nun die Preise mehrerer Produktreihen angepasst.
Die Verteuerung folgt damit auf die anhaltende Speicherknappheit, die bereits bei PCs, Grafikkarten und Smartphones für steigende Kosten sorgt. Vor allem günstigere Geräte trifft ein fester Aufschlag für RAM und Flash-Speicher prozentual besonders stark. Amazons bislang häufig aggressiv bepreiste Einstiegsgeräte verlieren dadurch einen Teil ihres Preisvorteils.
Rabatte können neue UVPs verdecken
Im Amazon-Shop sind einige der betroffenen Geräte regelmäßig oder aktuell reduziert erhältlich. Dadurch kann der tatsächlich verlangte Verkaufspreis weiterhin unter der bisherigen UVP liegen. Langfristig bildet der höhere Listenpreis jedoch die Grundlage für kommende Angebote.
vollständiger Text >>>quelle: computerbase.de