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Thema: Datenschutz: Einheitliche Regeln zu Cookies und Bestandsdatenauskunft geplant
Muad'Dib

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Datenschutz: Einheitliche Regeln zu Cookies und Bestandsdatenauskunft geplant Gestern, 10:42 Forum: Sicherheit, Datenschutz, Virenabwehr & Updates


Das Wirtschaftsministerium will mit einem Gesetzentwurf für ePrivacy gegen versteckte Mikrofone und Kameras sowie standortbasierte Werbung vorgehen.





Das Bundeswirtschaftsministerium beabsichtigt, Vorschriften rund um die Privatsphäre für Online-Dienste inklusive Messenger aus der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), dem Telemediengesetz (TMG) und dem Telekommunikationsgesetz (TKG) zu vereinheitlichen. Ziel des "Telekommunikations-Telemedien-Datenschutz-Gesetzes" (TTDSG) ist es, die verschiedenen Bestimmungen in einem "wirksamen und handhabungsfreundlichen" Rahmen zusammenzuführen.

Das Bundeswirtschaftsministerium von Peter Altmaier (CDU) hat in dem geleakten Referentenentwurf vor allem "die in vielen Fällen erforderliche Einwilligung in die Verarbeitung von Verkehrs- und Standortdaten oder in das Speichern und Abrufen von Informationen auf Endeinrichtungen der Endnutzer" im Blick. So sollen erstmals die EU-Vorgaben zu Cookies aus der 2009 überarbeiteten EU-Richtlinie zum Datenschutz in der elektronischen Kommunikation im Lichte der DSGVO in nationales Recht umgesetzt werden. Die Bundesregierung hatte dies bislang nicht für nötig gehalten.

Gegen Cookie-Klick-Arien

"Das Speichern von Informationen auf Endeinrichtungen des Endnutzers oder der Zugriff auf Informationen, die bereits in seinen Endeinrichtungen des Endnutzers gespeichert sind, ist nur erlaubt", wenn der Endnutzer darüber im Einklang mit der DSGVO "informiert wurde und er eingewilligt hat", heißt es in Paragraf 9. Dies gelte nicht, wenn das entsprechende Setzen von Cookies "technisch erforderlich ist", um eine Kommunikation elektronisch zu übermitteln oder um Telemedien bereitzustellen, "deren Inanspruchnahme vom Endnutzer gewünscht wird".

Als weitere Ausnahmen für ein Opt-in sieht das Ministerium eine ausdrückliche vertragliche Vereinbarung, "um bestimmte Dienstleistungen zu erbringen", oder gesetzliche Auflagen. Der Endnutzer könne "die Einwilligung auch erklären, in dem er eine dafür vorgesehene Einstellung seines Browsers oder eine andere Anwendung auswählt". Diese Klausel soll offenbar Cookie-Klick-Arien eindämmen, die viele Nutzer nerven. Sie ist allerdings auch schon in der grundlegenden ePrivacy-Richtlinie enthalten und entfaltete darüber keine große Wirkung.

Parallel hat die Bundesregierung auf Ebene des EU-Ministerrats eine Initiative gestartet, um die seit Längerem geplante, aber schon für tot erklärte ePrivacy-Verordnung als Update für die bestehende, in die Jahre gekommene Richtlinie doch noch beschlussreif zu machen. Dabei regt sie etwa an, dass werbefinanzierten Nachrichtenseiten das webseiten- und geräteübergreifende Tracking der Nutzer ohne deren Einwilligung und ohne weitere Schutzvorkehrungen erlaubt sein sollte. Im TTDSG-Entwurf ist davon noch keine Rede. Vielmehr will das Wirtschaftsressort darüber das "Do not Track"-Verfahren stärken.

"Neben Browsereinstellungen sind auch Online-Verfahren zum Einwilligungsmanagement – etwa über Datentreuhänder – denkbar", ist der Begründung zu entnehmen. Zu berücksichtigen seien zudem neue Entwicklungen wie das Internet der Dinge mit Geräten wie intelligenten Stromzählern, die zunehmende Maschine-Maschine-Kommunikation und Künstliche Intelligenz (KI). Auf Basis eines einschlägigen Urteils des Europäischen Gerichtshofs müssten zudem gewisse "Anforderungen an die Wirksamkeit der Einwilligung" einbezogen werden.

Anonymisierte Standortdaten

Sofern der Dienste-Anbieter Standortdaten von Nutzern verarbeitet, die etwa zum Weiterleiten einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz nicht nötig seien, sollen diese laut Paragraf 14 ohne Plazet des Betroffenen nur verarbeitet werden, soweit und solange dies erforderlich ist, um Services mit Zusatznutzen bereitzustellen. Die Geo-Informationen müssen zudem anonymisiert werden. Der Handy-Nutzer ist zudem per "Textmitteilung an das Endgerät" darüber zu informieren, dass sein Aufenthaltsort ermittelt wurde.

Das Regime für Geodaten für Telemediendienste werde damit deutlich strenger, kommentiert der Cottbusser Rechtsanwalt Jannik Krone: "Standortbasierte Werbung ist dann in Deutschland bei allen Apps mit Nachrichtenfunktion tot." Generell soll es beim Ansatz aus dem TMG bleiben, wonach der Dienste-Anbieter "die Nutzung von Telemedien und ihre Bezahlung anonym oder unter Pseudonym zu ermöglichen" hat, "soweit dies technisch möglich und zumutbar ist".

Unbemerktes Abhören

Einen schärferen Riegel will das Ministerium gegen den Missbrauch von Telekommunikationsanlagen vorschieben. Darunter fasst es "technische Einrichtungen oder Systeme, die als Nachrichten identifizierbare elektromagnetische oder optische Signale senden, übertragen, vermitteln, empfangen, steuern oder kontrollieren können". Der Einsatz von versteckten Mikrofonen und Kameras in verschiedensten Produkten nehme stetig zu, "womit die Gefahren für die Privatsphäre sich verstärken", begründet das Bundeswirtschaftsministerium diesen Schritt. "Besonders bei Alltagsgegenständen sollen die Nutzer und Dritte davor geschützt werden, dass sie unbemerkt abgehört werden oder unbemerkt Bilder von ihnen aufgenommen werden."

Im Blick hat das Ressort so nicht etwa nur Webcams, sondern etwa auch intelligente Lautsprecher wie von Amazon, Apple oder Google mit Sprachassistenten wie Alexa oder Siri. "Ist der Nutzer selbst der Aufgenommene, muss er Kenntnis davon haben, dass die Telekommunikationsanlage Audio- oder Bilddateien an den Hersteller oder andere Unternehmen weiterleitet", heißt es dazu. "Darüber hinaus muss er bestimmen können, was von ihm aufgenommen wird." Die entsprechende Situation müsse "durch optische oder akustische Signale für einen arglosen Dritten deutlich erkennbar sein". Ein leicht ablösbares Kamerasymbol reiche "zur Enttarnung nicht aus".

Auch eine "Zwischenspeicherung" von Nachrichteninhalten wie insbesondere Sprach-, Ton-, Text- und Grafikmitteilungen von Teilnehmern will das Ministerium erschweren. In der Cloud dürfte eine solche etwa nur noch erfolgen, wenn der Nutzer dies beauftragt oder entsprechend in das System eingibt.

Verwaltung persönlicher Informationen

Schaffen will das Ressort eine Basis "für die rechtssichere und wirksame Einbindung von anerkannten Diensten zur Verwaltung persönlicher Informationen (Personal Information Management Services)". Dazu zählt insbesondere die Einwilligung "in die Verarbeitung von Verkehrs- und Standortdaten sowie in das Speichern von Informationen auf ihren Endeinrichtungen" und den Zugriff darauf. Für Krone liest sich das auch wie ein Hebel, um Login-Dienste wie NetID und Verimi "in den Markt zu prügeln".

Die umstrittenen, mit dem Gesetz gegen Hasskriminalität und Rechtsextremismus erweiterten Bestimmungen zur Bestandsdatenauskunft sollen in die Paragrafen 22 bis 24 wandern, noch mit Stand vor dem jüngsten Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu diesen sensiblen Befugnissen. So dürften personenbezogene Daten auch mit einer zu einem bestimmten Zeitpunkt zugewiesenen IP-Adresse bestimmt werden, steht in dem Papier. Die Karlsruher Richter haben hier aber strengere Vorgaben gefordert. Bei besonders schweren Straftaten sollen Sicherheitsbehörden Passwörter und vergleichbare Kennungen verwenden können.

Die Aufsicht im Bereich des Telekommunikationsdatenschutzes wird dem Entwurf nach bei natürlichen Personen auf den Bundesdatenschutzbeauftragten übergehen. Die Sanktionsmöglichkeiten werden an die DSGVO angepasst, können also bis zu vier Prozent des Jahresumsatzes eines Unternehmens betragen. Die Datenschutzbehörde und die Bundesnetzagentur sollen ferner auch in der Regel für Messenger-Anbieter zuständig sein. Eine Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder eine Geldbuße sind vorgesehen, wenn jemand eine Nachricht unberechtigt abhört, den Inhalt Dritten mitteilt oder eine verbotene Telekommunikationsanlage herstellt beziehungsweise auf den Markt bringt. Der Entwurf muss als nächstes vom Bundeskabinett gebilligt werden.
(olb)


Quelle: https://heise.de/-4861888
Thema: Hessischer Datenschützer prüft missbräuchliche Polizeiabfragen
Muad'Dib

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Hessischer Datenschützer prüft missbräuchliche Polizeiabfragen Gestern, 10:39 Forum: Off - Topic


Beim hessischen Datenschutzbeauftragten sind mehrere Verfahren wegen Zugriffen auf unzureichend gesicherte Polizeisysteme zu privaten Zwecken anhängig.





Die hessische Polizei steht im Fokus der Affäre rund um rechtsextreme, meist mit "NSU 2.0" unterzeichnete Drohschreiben, denen Abfragen sensibler persönlicher Daten der Betroffenen über Rechner von Ordnungshütern vorausgingen. Die Vorfälle prüft neben der Kripo und der Staatsanwaltschaft auch der hessische Datenschutzbeauftragte Michael Ronellenfitsch. Die Verfahren dazu seien "in sehr unterschiedlichen Stadien", erklärte eine Sprecherin gegenüber heise online.

In wie vielen Fällen die Aufsichtsbehörde Untersuchungen eingeleitet hat und gegen wen sie sich richten, war nicht zu erfahren. Die Vorgänge seien aber alle "noch nicht abgeschlossen". Die Datenschutzbehörde erhalte grundsätzlich Meldungen über Datenschutzverletzungen bei der Polizei auf Basis der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des hessischen Datenschutzgesetzes. Zudem sei er dafür zuständig, Sanktionen und Bußgelder etwa aufgrund missbräuchlicher Datenabfragen durch Bedienstete der hessischen Polizei zu verhängen.

Bußgelder für Verstöße

Laut seinem Tätigkeitsbericht 2019 musste eine Mitarbeiterin des Ordnungsamtes so bereits 150 Euro zahlen, nachdem sie ohne dienstlichen Anlass eine elektronische Einwohnermeldeabfrage zu einer Person vorgenommen hatte. Ein Polizeibeamter, der ein Foto einer Strafanzeige fertigte und über den Gruppen-Chat von WhatsApp an Mitglieder eines Vereinsvorstandes weiterleitete, erhielt ein Bußgeld von 500 Euro. Vor einem Jahr hatten hessische Polizisten auch 83 Mal persönliche Daten von Helene Fischer während eines Auftritts des Schlagerstars in Frankfurt abgefragt.

Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) hatte Mitte Juli erklärt, von 69 Mails und Faxen mit Drohcharakter mit Verweisen auf NSU 2.0 Kenntnis zu haben. Die dabei verwendeten nicht-öffentlichen Daten der Frankfurter Rechtsanwältin Seda Ba_ay-Y1ld1z, der Linken-Politikerin Janine Wissler und der Kabarettistin Idil Baydar seien zuvor offenbar über hessische Polizeicomputer in Frankfurt und Wiesbaden abgefragt worden. Bisher sei ein zeitlicher, aber kein kausaler Zusammenhang belegt worden.

"Schritt in die richtige Richtung"

"Wichtig ist, dass innerhalb der Polizei Aufklärung betrieben wird", sieht Ronellenfitsch vor allem die Ermittler selbst und die Politik gefordert. Vor dem Hintergrund der aktuellen Vorfälle habe sich gezeigt, dass die bisherigen Anweisungen zum Absichern der Datenbanken und zur Kontrolle der Zugriffe "nicht ausreichend waren". Den neuen, von Beuth jüngst präsentierten Maßnahmenkatalog, um die Systeme abzudichten und die automatische Stichprobenkontrolle zu Datenabfragen engmaschiger zu gestalten, bezeichnete der Kontrolleur als "weiteren Schritt in die richtige Richtung".

Laut der Zeit hängen die Drohschreiben mit den Absendern "NSU 2.0" und "nationalsozialistische Offensive" offenbar zusammen. Die Täter nutzen demnach "Verschlüsselung und ausländische Mailanbieter" wie den russischen Dienst Yandex, "an die die deutschen Ermittler nicht herankommen". Es scheine sich um mindestens zwei Täter mit Pseudonymen wie "Wehrmacht" und "Stahlgewitter" zu handeln. In mehreren Fällen enthielten die Schreiben "vertrauliche Daten aus Polizei und Justiz, in anderen nicht". Der jüngst in Bayern festgenommene frühere Polizist Hermann S. stecke vermutlich nicht dahinter. (vbr)


Quelle: https://heise.de/-4862061
Thema: Windows 10: Bluetooth- und iGPU-Fehler in Version behoben
Muad'Dib

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Windows 10: Bluetooth- und iGPU-Fehler in Version behoben Gestern, 10:38 Forum: Software & OS (inkl. Updates/Fixes/Patches)


Zwei Monate nach Freigabe des Mai-Updates von Windows 10 (Version 2004) hat Microsoft weitere Bugs unter anderem bei Bluetooth und Intel iGPUs beseitigt.





Microsoft hat mit dem zum 31. Juli 2020 freigegebenen, optionalen kumulativen Update KB4568831 eine längere Liste bekannter Probleme abgearbeitet und Bugs beseitigt. Dazu gehören auch zwei Fehler im Bereich Bluetooth und iGPU-Unterstützung, die als Show-Stopper auf der Windows 10 2004 Statusseite gelistet waren.

Bluetooth-Probleme bei Realtek-Chips

Anwender, die Maschinen mit Bluetooth-Chips der Firma Realtek auf das Windows 10 Mai 2020 Update (Version 2004) aktualisierten, ärgerten sich über Bluetooth-Probleme. Microsoft gab in einem Statuseintrag an, dass man zusammen mit Realtek Kompatibilitätsprobleme mit einigen Treibern für Bluetooth-Chips gefunden habe. Die Kompatibilitätsschwierigkeiten führten dazu, dass keine Bluetooth-Verbindung oder kein Bluetooth-Pairing mehr möglich waren. Betroffen waren Clients mit Realtek-Chips, die auf Windows 10 Version 2004 aktualisiert wurden sowie Maschinen mit Windows Server 2004.

Microsoft hat deshalb vorsorglich einen Upgrade-Blocker für die betreffenden Systeme gesetzt und die Nutzer vor einem manuellen Upgrade gewarnt. Mit dem kumulativen Update KB4568831, sei das behoben, heißt es von Microsoft. Microsoft will den Upgrade-Blocker für betroffene Maschinen Mitte August 2020 aufheben.

Kompatibilitätsprobleme bei Intel GPUs

Auf Systemen, die eine integrierte Intel GPU (iGPU) als Grafikeinheit einsetzen, haben Intel und Microsoft ebenfalls ein Kompatibilitätsproblem mit Windows 10 Version 2004 (Client) festgestellt und in einem Statuseintrag dokumentiert. Bei der Verwendung eines Monitors mit variabler Bildwiederholrate (Variable Refresh Rate (VRR)), der an einen iGPU-Anzeigeadapter (Intel Integrated Graphics Processing Unit) angeschlossen ist, konnte es bei Spielen zu Problemen kommen. Die Aktivierung des VRR auf den betroffenen Geräten funktionierte dann nicht für Spiele, die DirectX 9 verwendeten.

Microsoft hat daher eine Upgrade-Sperre für die neue Windows-10-Version auf betroffenen Geräten gesetzt. Auch dort gibt Microsoft in einem Statuseintrag an, dass dieses Problem durch das kumulative Update KB4568831 für Windows 10 Version 2004 (Mai 2020 Update) behoben sei. Microsoft plant auch hier die Upgrade-Sperre auf Windows 10 Version 2004 für betroffene Clients Mitte August 2020 aufzuheben.

Nvidia-Grafiktreiberproblem noch offen

Zudem gibt es bei Nvidia-Grafiktreibern Kompatibilitätsschwierigkeiten, die ebenfalls in einem Statuseintrag dokumentiert sind. Dieser Bug wurde in Update KB4568831 allerdings nicht adressiert. Microsoft arbeitet aber daran und hofft, den Fehler bis Mitte August 2020 beseitigen zu können.

Microsoft rät bei allen dokumentierten Problemen, bei denen Upgrade-Stopper gesetzt sind, dringend von einem manuellen Upgrade etwa mit dem Media Creation Tool ab.

Ansonsten empfiehlt sich für Nutzer mit Windows 10 Version 2004 (Mai 2020 Update) ein Blick in die Beschreibung des kumulativen Updates KB4568831 zu werfen. So wurden auch das dokumentierte Problem mit fälschlich angezeigtem fehlenden Internet bei LTE-Anbindung, die Druckschwierigkeiten bei Netzwerkdruckern sowie ein Problem bei der Verwaltung von Storage Spaces per Systemsteuerung und weitere Fehler behoben.
(olb)


Quelle: https://heise.de/-4862036
Thema: AMD-Kombiprozessoren Ryzen 4000U/H/G: Lieferengpässe bis Herbst
Muad'Dib

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AMD-Kombiprozessoren Ryzen 4000U/H/G: Lieferengpässe bis Herbst Gestern, 10:36 Forum: Hardware (inkl. Firmware)


Zu hohe Nachfrage und zu niedriges Angebot: AMD kann nicht genügend Zen-2-Kombiprozessoren an PC-Hersteller liefern. Notebooks sind teils schlecht verfügbar.





Der deutsche PC-Hersteller Schenker macht auf Lieferengpässe bei AMDs Kombiprozessoren der Serien Ryzen 4000U (Notebooks, 15 Watt), 4000H (Notebooks 45 Watt) und 4000G (Desktop) aufmerksam. Die Auslieferung eigener Notebooks mit dem Achtkerner Ryzen 7 4800H verzögert sich um mindestens zwei Monate bis Ende September 2020. Eine Rücksprache mit AMD ergab, dass es sich um industrieweite Lieferengpässe handelt und nicht bloß bestimmte PC-Hersteller betroffen sind.

Weltweit betrachtet stellt Schenker einen vergleichsweise kleinen Anbieter dar, der laut eigenem Reddit-Beitrag bereits 1600 offene Notebook-Bestellungen mit Ryzen 7 4800H hat. Zumindest derzeit können Interessenten noch auf Modelle mit dem Sechskerner Ryzen 5 4600H ausweichen. Bei größeren Herstellern könnte die Situation düsterer aussehen.

Steigendes Interesse

Schenker glaubt, dass das Interesse nach den Ryzen-4000-Kombiprozessoren insbesondere bei den großen Herstellern wie Lenovo zugenommen hat, weshalb AMD die Nachfrage nicht bedienen kann. AMD hat seit der Vorstellung der Ryzen-CPUs immer wieder mit Lieferengpässen zu kämpfen, weil der Chiphersteller die Wafer-Bestellungen beim Auftragsfertiger TSMC konservativ kalkuliert und die Produktion nicht kurzfristig hochfahren lassen kann. Laut einem chinesischen Medienbericht von UDN soll AMD die Wafer-Kapazität bei TSMC immerhin im kommenden Jahr verdoppeln.

Schon zur Vorstellung der Ryzen-4000-Kombiprozessoren mit Codenamen Renoir verzögerte sich die Markteinführung entsprechender Notebooks um Wochen bis Monate. Desktop-PCs mit Ryzen 4000G sind fast ausschließlich in Form von Komplettsystemen erhältlich, weil AMD die Modelle bisher nicht als Retail-Versionen verkauft.

Fertigungskapazitäten bei TSMC schlucken derweil auch die Spielekonsolen Playstation 5 und Xbox Series X, deren Kombiprozessoren AMD liefert. Der Verkaufsstart beider Modelle erfolgt im Herbst – die Produktion läuft traditionell Monate im Voraus an, um Lagerbestände aufzubauen.
(mma)


Quelle: https://heise.de/-4862559
Thema: ARM-Übernahme: Samsung angeblich an Unternehmensbeteiligung interessiert
Muad'Dib

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ARM-Übernahme: Samsung angeblich an Unternehmensbeteiligung interessiert Gestern, 10:35 Forum: Hardware (inkl. Firmware)


Anstelle einer großen Übernahme könnte ein Konsortium den CPU-Architekturentwickler ARM aufkaufen. Samsung würde sich wohl mit bis zu 5 Prozent beteiligen.





Außer Nvidia soll auch Samsung am CPU-Architekturentwickler ARM interessiert sein. Von Letzterem stammt die gleichnamige Prozessorarchitektur quasi aller modernen Smartphones. Allerdings will Samsung laut den Industriequellen von der Korea Times nicht das komplette Unternehmen aufkaufen, sondern sich an einem etwaigen Konsortium mit 3 bis 5 Prozent beteiligen.

Ähnlich ist bereits der niederländische Halbleiterausrüster ASML strukturiert: Unter anderem Intel, Samsung und TSMC haben seit 2012 Unternehmensanteile gekauft, um die Entwicklung zu beeinflussen. Heute ist ASML der einzige Hersteller von Belichtungsmaschinen mit EUV-Technik (extrem-ultraviolette Belichtung).

Zwei Fliegen mit einer Klappe

Die Gründung eines Konsortiums hätte zwei Vorteile: Mehrere Firmen könnten sich die Kosten aufteilen. Ende 2016 zahlte der japanische Investor Softbank umgerechnet knapp 29 Milliarden Euro für ARM – eine erneute Übernahme im Jahr 2020 könnte einen Rekordpreis abverlangen. Die von der Korea Times ins Spiel gebrachten 5 Prozent entsprächen hingegen "nur" etwa 1,5 Milliarden Euro vom damaligen Preis. Zudem hätte ein solcher Unternehmensverbund höhere Chancen, von den verantwortlichen Kartellbehörden abgenickt zu werden. Nvidia soll zwar an einer alleinigen Übernahme interessiert sein, steht selbst aber in Konkurrenz mit anderen ARM-Lizenznehmern.

Im Rahmen eines Konsortiums würden sich mehrere Chiphersteller in die Weiterentwicklung der ARM-Architektur einbringen. Zudem könnten alle Beteiligten die eigenen Lizenzgebühren langfristig senken: Chiphersteller wie Samsung, Nvidia, Apple und Qualcomm zahlen zum einen für die Nutzung der grundlegenden ARM-Architektur und zum anderen teilweise für den Kauf konkreter CPU-Blöcke (Stichwort: Cortex-Kerne).
(mma)


Quelle: https://heise.de/-4862796
Thema: Streaming: DAZN steigt bei der Champions League groß ein
Muad'Dib

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Streaming: DAZN steigt bei der Champions League groß ein Gestern, 10:33 Forum: Fußball International


Es war ein offenes Geheimnis, seit Sky den Ausstieg bestätigt hatte: Die Spiele der Champions League werden ab 2021 fast ausschließlich bei DAZN zu sehen sein.





Der Streaming-Anbieter DAZN zeigt aber der Saison 2021/22 fast alle Fußballspiele der Uefa Champions League. Mit Ausnahme eines Spiels am Dienstag, das bei Amazon zu sehen sein wird, läuft die Champions League ab Sommer 2021 dann für drei Jahre exklusiv bei DAZN. Damit bestätigte das Unternehmen am Dienstag ein offenes Geheimnis. Der bisherige Platzhirsch Sky muss bei der Champions League draußen bleiben.

Bei der Vergabe der Übertragungsrechte für die Champions-League-Spielzeiten 2021/22 bis 2023/24 im Dezember hatte sich Amazon jeweils ein Top-Spiel am Dienstag gesichert. In welchem Rahmen Amazon diese Spiele zeigen wird, ist noch nicht klar. Nachdem Discovery wegen der Corona-Krise plötzlich die an DAZN weiterlizenzierten Rechte kündigen wollte, hatte sich der Onlinehändler spontan einige Bundesliga-Partien gesichert und diese ohne Zusatzgebühren bei Amazon Prime Video übertragen.

Newcomer mit Ambitionen

Dass Sky bei der Champions League raus ist, hatte das Unternehmen schon Ende vergangenen Jahres eingeräumt. Damit blieb eigentlich nur noch DAZN. Der Neuling auf dem Streaming-Markt war in Deutschland 2016 mit Live-Spielen der englischen Premier League gestartet, die zuvor bei Sky zu sehen waren. Seit der Saison 2018/19 hat DAZN die Rechte der Uefa Europa League, die ab der Saison 2021/22 an RTL gehen. Ab 2019 waren bei DAZN auch Bundesliga-Spiele zu sehen, deren Rechte ursprünglich Discovery gekauft hatte. Ab der kommenden Saison zeigt DAZN dann alle Freitags- und Sonntagsspiele.

2018 stieg DAZN auch in der Champions League ein und erwarb eine Sublizenz von Platzhirsch Sky. Mit dem Erwerb weiterer Rechte hat das Unternehmen seine Ambitionen unterstrichen. "Alle Fans können sich ab der Saison 2021/22 auf ein extrem umfangreiches Paket aus UEFA Champions League und Bundesliga bei DAZN freuen, das uns zur neuen Nummer 1 für alle Fußball-Fans in Deutschland machen wird", sagt Deutschlandchef Thomas de Buhr.

Zusammenfassungen im ZDF?

Das Champions-League-Paket von DAZN umfasst 121 der 138 Spiele sowie die Konferenzen und Zusammenfassungen. Offen ist, ob sich noch ein Sender Rechte für Zusammenfassungen der Spiele sichern kann. Das ZDF wird wohl die Finalbegegnungen im Free-TV ausstrahlen, verhandelt aber offenbar noch über die Zusammenfassungen. Sky konzentriert sich inzwischen auf die Bundesliga.

Auch beim coronabedingt improvisierten Abschluss der europäischen Wettbewerbe der laufenden Saison ist DAZN dabei. Der Streaming-Anbieter zeigt Begegnungen der Champions League und der Europa League. Auch die Zusammenfassungen sind bei DAZN zu sehen. Die Champions League teilt sich DAZN mit Sky, das alle Spiele der deutschen Mannschaften FC Bayern München und RB Leipzig überträgt. Sky und DAZN zeigen jeweils ein Viertelfinale exklusiv, die beiden weiteren Partien sowie Halbfinals und Finale sind bei beiden zu sehen.
(vbr)


Quelle: https://heise.de/-4862792
Thema: Corona-Warn-App: Ramelow beklagt "Organisationsversagen" und Datenschutzverstöße
Muad'Dib

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Corona-Warn-App: Ramelow beklagt "Organisationsversagen" und Datenschutzverstöße Gestern, 10:31 Forum: Off - Topic


Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow kritisiert Datenschutzverstöße in der Meldekette von Infizierten bei der Corona-Warn-App.





Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hat mit Blick auf die Daten von Corona-Infizierten Mängel bei der Warn-App der Bundesregierung beklagt. Konkret sprach der Linke-Politiker im Interview der Rheinischen Post von einem "Organisationsversagen, was zu einem Datenschutzverstoß führt und damit zu einem weiteren Vertrauensverlust".

Er sei ein überzeugter Anhänger der Corona-Warn-App der Bundesregierung, zitierte ihn die Rheinischen Post. Doch jetzt wisse er, "dass gar nicht allen positiv Getesteten Vertraulichkeit garantiert werden kann". Weil in vielen Laboren amtliche Schreiben fehlten, mit Hilfe derer die Testergebnisse anonym an die App übertragen werden könnten, müssten positiv Getestete teils die Hotline des Robert Koch-Instituts anrufen und ihren Namen und die Telefonnummer durchgeben, damit das Ergebnis in der App berücksichtigt werden könne.

Zu wenige Meldedokumente

"Das ist der Abrisszettel auf einem amtlichen Dokument mit einem QR-Code, der fotokopiersicher ist, um Datenschutz zu garantieren. Der eine Teil ist für das Labor und der andere für den Getesteten. Dieser kann den Code für sein Testergebnis mit seinem Handy in die App laden. Anonym." Es seien jedoch bislang nicht genug der Dokumente gedruckt worden.

Die Corona-Warn-App soll dabei helfen, Infektionsketten nachzuverfolgen und zu unterbrechen. Wenn es eine Begegnung mit jemanden gab, der später positiv auf das Coronavirus getestet wurde, soll das Handy den Besitzer informieren. Bisher gibt es die am 16. Juni in Deutschland gestartete App auf Deutsch, Englisch und Türkisch.
(olb)


Quelle: https://heise.de/-4863103
Thema: Vivaldi 3.2: Verbesserungen des Bild-in-Bild-Modus für Videos
Muad'Dib

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Vivaldi 3.2: Verbesserungen des Bild-in-Bild-Modus für Videos Gestern, 10:29 Forum: Software & OS (inkl. Updates/Fixes/Patches)


Vivaldis Bild-in-Bild-Modus ist mit dem Update auf Version 3.2 verbessert worden, es lassen sich einzelne Videos mit einem Klick muten.






Vivaldis Browser bekommt mit einem Update auf Version 3.2 verbesserte Videofunktionen. Bei Einführung des Bild-in-Bild-Modus sei dieser schlecht zu finden gewesen, schreiben die Macher von sich selbst.

Inzwischen reicht ein Klick auf das entsprechende Icon und es öffnet sich ein kleines Fenster im unteren rechten Bereich. Das Icon taucht erst auf, wenn man das Video in voller Größe startet und liegt dann oben in der Mitte des Bildes. Neu ist nun, dass die Videos ebenfalls auf die Schnelle via Mutebutton stumm geschaltet werden können. Dieser findet sich vor der Zeitleiste.

Erweiterte Möglichkeiten

Vivaldi zeigt alle HTML5-Videos als Pop-out an – sofern gewünscht. Die gesamte Funktion lässt sich auch deaktivieren. Der Nutzer kann während ein Video als Bild-in-Bild läuft, gleichzeitig auch auf anderen Webseiten suchen. Das so geöffnete Fenster legt sich über die anderen Arbeitsbereiche und kann mit der Maus verschoben werden. Mit der neuen Stummschaltefunktion erleichtert einem Vivaldi die Arbeit von Zuhause, wenn man spontan einer Videokonferenz beiwohnen, einen Anruf entgegen nehmen muss oder andere Unterbrechungen auftauchen, heißt es in dem Blogbeitrag.

Man kann Videos in dem schwebenden Fenster natürlich auch einfach per Pause anhalten. Die Videos haben einen Zeitstrahl, bei solchen, die in einer Playlist abgespielt werden, erscheinen vorwärts- und rückwärts Optionen. Auch Vivaldis Quick Commands lassen bereits Funktionen wie Muten zu.

Vivaldi basiert auf Chromium, es hat aber immer wieder Probleme mit Webseiten gegeben. Sie blockierten den Browser, da dieser sich als User Agent zu erkennen gab, was zu Kompatibilitätsproblemen führte. Seit Ende vergangenen Jahres verschleiert Vivaldi daher seine Identität.

Andere Browser, ähnliche Bild-in-Bild-Modi

Auch Firefox hat einen Bild-in-Bild-Modus seit Version 71. Um ihn zu aktivieren, muss der Nutzer auf ein blaues Banner im rechten Rand des Videos klicken. Chrome macht das schwebende Videofenster seit Version 70 möglich. Dort bedarf es einen Doppelklicks mit der rechten Maustaste zum Aktivieren. (emw)



Quelle: https://heise.de/-4862813
Thema: ETP 2.0: Firefox blockiert standardmäßig Redirect-Tracker
Muad'Dib

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ETP 2.0: Firefox blockiert standardmäßig Redirect-Tracker Gestern, 10:28 Forum: Software & OS (inkl. Updates/Fixes/Patches)


Mozilla erweitert die Enhanced Tracking Protection: Damit blockiert Firefox nun standardmäßig alle Redirect-Tracker.





Firefox bekommt ein Update für seine Enhanced Tracking Protection (ETP). Damit möchte Mozilla das Browsen noch sicherer machen. Mit Version 2.0 werden Redirect-Tracker standardmäßig blockiert. ETP 2.0 soll in den kommenden Wochen verfügbar sein.

Firefox prüft mit ETP 2.0 täglich, ob und welche Cookies und Daten von Trackern gelöscht werden können. Dazu greift der Browser auf Informationen über bekannte Trackingseiten zurück. Cookies von Webseiten, die der Nutzer innerhalb der vergangenen 45 Tage genutzt hat, bleiben allerdings verschont, sodass man sich nicht ständig im E-Mail-Postfach oder in sozialen Medien neu einloggen muss.

Redirect statt Drittanbieter

Die erste Version des standardmäßigen Trackingschutzes hatte Firefox vergangenes Jahr bekommen. Seither hat der Browser laut eines Blogbeitrags von Mozilla 3,4 Milliarden Cookies blockiert. Dabei handelte es sich um Cookies von Drittanbietern. Redirect oder Bounce Tracker umgehen diese Blockade, in dem sie den Nutzer über eine Umleitung auf eine Webseite weiterleiten. Durch diesen Zwischenstop können die Cookies als first-party gesetzt werden. Mit der 24-Stunden-Kappung können nun zwar innerhalb des Zeitraums Profile erstellt werden, danach ist der Nutzer aber wieder ein Unbekannter für den Tracker.

Firefox lässt Nutzer seit Version 70 bereits einen Bericht über geblockte Tracker einsehen, konkret die Anzahl der Cross-Site- und Social-Media-Tracker, des digitalen Fingerprintings und Krypto-Minings. Die Informationen zu den Trackern einer Seite sind direkt über das Schild-Symbol in der Adresszeile abrufbar. Fingerprinting-Skripte werden zudem standardmäßig blockiert.

Transparenz statt blocken

Auch Chrome ändert seit kurzem seinen Umgang mit Cookies von Drittanbietern. Allerdings blockiert der Browser sie nicht automatisch. Google möchte das Tracken für Nutzer transparenter machen und hat dazu Bedingungen aufgestellt: So müssen Drittanbieter-Cookies als sicher markiert sein und über HTTPS laufen, damit sie übertragen werden. Zudem läuft eine Transparenzinitiative, zu der eine Chrome-Erweiterung gehört, die eine Übersicht zu Anzeigen und den Daten anzeigt, auf Basis derer die Werbung ausgespielt wurden.
(emw)


Quelle: https://heise.de/-4863154
Thema: Saudi-Arabien soll eigene Bürger in den USA via Mobiltelefon tracken ||| Aktuelle Covid19 Lage
Muad'Dib

Antworten: 93
Hits: 8.392
04.08.2020 17:33 Forum: Off - Topic


Ah, verstehe, wird in debilen Kreisen als "wiener Schmäh" angesehen....
Thema: Saudi-Arabien soll eigene Bürger in den USA via Mobiltelefon tracken ||| Aktuelle Covid19 Lage
Muad'Dib

Antworten: 93
Hits: 8.392
04.08.2020 12:22 Forum: Off - Topic


Das zeigt doch nur wieder wie sich einige Politgierigen durch so etwas profilieren wollen, auf Kosten Aller!!

TrumpEL hat seinen Arschtritt gekriegt, bei Putin kommt das auch noch, um Erdogan ist es verdächtig ruhig und leise geworden, Bolsunaro ist wie der ehemalige spanische König abgetaucht...

Einzig die Tests für Flugreisende aus Risikogebieten finde ich gut - aber solche Leute sollten gefälligst diese Tests selbst bezahlen - immerhin haben sie sich vorsätzlich und wissentlich diesem Risiko ausgesetzt - wieso sollten also jetzt alle Anderen dafür mit ihren Steuergeldern aufkommen??

@femi, wer als Politgeier so etwas fordert macht sich doch schon der Anstiftung zum Gesetzesbruch strafbar?!
Thema: Polnischer Sender TV TRWAM startet in MPEG4 auf Astra 19,2° Ost
Muad'Dib

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Hits: 51
RE: Polnischer Sender TV TRWAM startet in MPEG4 auf Astra 19,2° Ost 04.08.2020 12:10 Forum: --- 19,2° Ost ---


Zitat:

Auch Radio Maryja auf neuer Frequenz

Der polnische christliche Sender TV TRWAM stellt seine Ausstrahlung via Satellit Astra 19,2° Ost um auf das MPEG4 Video-Format. Um das Programm weiter sehen zu können, ist ein HDTV-taugliches Satellitenempfangsgerät erforderlich.

Quelle: Infosat



Leider macht Infosat nach wie vor inhaltliche Fehler, echt schwach.
MPEG4 ist nicht von HDTV abhängig und vice versa.
Thema: Update NASA-Sonde Voyager 1: 150 Mal so weit von der Sonne entfernt wie die Erde
Muad'Dib

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NASA-Sonde Voyager 1: 150 Mal so weit von der Sonne entfernt wie die Erde 01.08.2020 09:09 Forum: News, Infos, Starts


Voyager 1 hat einen weiteren Meilenstein absolviert. Die Sonde ist nun über 150 Astronomische Einheiten von der Sonne entfernt und meldet sich immer noch.





Die NASA-Sonde Voyager 1 ist jetzt mehr als 150 Mal so weit von der Sonne entfernt wie unsere Erde. Das geht aus den Statusdaten der NASA hervor, abgesehen davon ist der Meilenstein weitestgehend untergegangen. Irgendwann im Verlauf des Donnerstags (MESZ) hat die Sonde demnach die Distanz von 150 Astronomische Einheiten (AE) zur Sonne erreicht und übersprungen. Voyager 1 ist seit 1998 das am weitesten von uns entfernte Objekt von Menschenhand, die Distanz zur Erde beträgt gegenwärtig knapp 149,5 AE. Aufgrund der Eigenbewegung der Erde vergrößert sich diese Distanz aber nicht gleichmäßig.

Das Ende des Kontakts nähert sich

Voyager 1 war am 5. September 1977 gestartet, 16 Tage nach ihrer Schwestersonde Voyager 2. Auf einer schnelleren Route wurde sie dann vorbei am Jupiter (1979) und dem Saturn (1980) aus der Ebene des Sonnensystems geschleudert und guckt seitdem quasi von schräg oben auf ihre Heimat. Signale mit Lichtgeschwindigkeit brauchen inzwischen schon fast 21 Stunden. Die Kommunikation mit der immer noch aktiven Sonde verlangt also viel Geduld. 2012 hatte Voyager 1 den interstellaren Raum erreicht, Voyager 2 erreichte diesen Meilenstein Ende 2018. 2017 hatte Voyager 1 zum ersten Mal nach 37 Jahren die Triebwerke angeworfen, um die eigene Antenne genauer auf die Erde auszurichten.

Der NASA zufolge sind noch immer vier der zehn mitgeführten Instrumente aktiv und sammeln Daten für die Forschung. In wenigen Jahren wird die Energie aber nicht mehr ausreichen und die Instrumente werden dann abgeschaltet werden. Danach könnten aber möglicherweise weiterhin Flugdaten zur Erde gesendet werden und erst gegen Mitte der 2030er Jahre könnte dann auch der letzte Kontakt zum Deep Space Network abbrechen, schreibt die NASA. Die Sonde wird sich danach weiterhin mit knapp 17 Kilometern pro Sekunde vom Sonnensystem entfernen und sich unter anderem in rund 38.000 Jahren bis auf 1,7 Lichtjahre an einen Stern namens AC+79 3888 annähern.


Voyager 1



Erde und Mond


Auf diesem Bild wurde der Mond künstlich aufgehellt, damit er über der hellen Erde zu sehen ist.
Bild: NASA/JPL

(mho)


Quelle: https://heise.de/-4860407
Thema: Twitter-Hack mit Bitcoin-Betrug führt zu Verhaftung und 3 Anklagen
Muad'Dib

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Twitter-Hack mit Bitcoin-Betrug führt zu Verhaftung und 3 Anklagen 01.08.2020 09:06 Forum: Off - Topic


Ein Teenager soll Twitter gehackt und u.a. für Bitcoin-Betrug missbraucht haben. Den Ermittlern half, dass jemand im März eine andere Webseite gehackt hatte.





US-Behörden beschuldigen einen Teenager aus Florida, Mitte Juli Twitter gehackt zu haben. Zunächst soll er Zugriff auf fremde Twitter-Konten verkauft haben, aber schnell dazu übergegangen sein, betrügerische Tweets im Namen Prominenter abzusetzen. Plötzlich versprachen dutzende Twitter-Konten wie jene von Elon Musk, Barack Obama oder Apple übertragene Bitcoins doppelt zurückzusenden. Nach drei Stunden und 415 Einzahlungen belief sich der Schaden auf 118.000 US-Dollar. Nun kommen drei Personen vor Gericht.

Neben dem Teenager, den US-Behörden als Haupttäter verdächtigen und verhaftet haben, sind angeklagt der 19-jährige Brite Mason John S. sowie der 22-jährige Nima F., ebenfalls aus Florida. Eine jugendliche Person aus Kalifornien, die derzeit als Belastungszeuge geführt wird, sowie weitere Unbekannte könnten noch angeklagt werden. Für alle gilt die Unschuldsvermutung.

S., F., und der Belastungszeuge sollen dem Hauptverdächtigen dabei geholfen haben, fremde Twitter-Accounts mit begehrten Namen zu verkaufen. Alleine S. soll am 15. Juli damit Bitcoin im Wert von gut 40.000 US-Dollar eingenommen haben, wovon er Bitcoin für ca. 33.000 Dollar an den Hauptverdächtigen weitergeleitet haben soll. Das geht aus den Anklagen hervor, die am Freitag am Bundesbezirksgericht für das Nördliche Kalifornien gegen S. und F. erhoben worden sind.

Kontoschieberei nicht genug

Der Teenager aus Florida ließ es aber laut Anklage nicht beim Verkauf fremder Twitter-Konten bewenden. Noch am selben Tag soll er die als "Crypto for Health" bekannte Betrugskampagne gestartet haben. Dabei wurden laut Twitter mit 45 fremden Twitter-Konten nicht autorisierte Tweets abgesetzt. Bei 36 Konten wurden Direktnachrichten gelesen, bei sieben ein kompletter Download durchgeführt.

Bitcoin-Betrugsopfer: "Bei 'Elon Musk' waren alle Warnlampen aus"

Der Einbruch in die Twitter-Administrationssysteme dürfte durch Spearphishing-Angriffe auf Twitter-Mitarbeiter gelungen sein. Doch auch Twitter selbst steht in der Kritik: Die Firma hat laut Reuters mehr als tausend Mitarbeitern jene tiefgreifenden Rechte eingeräumt, die dann missbraucht wurden. Damit hat Twitter eine große Angriffsfläche geschaffen und ist hohes Risiko eingegangen.
Früherer Hack hilft Ermittlern

Dass die Verdächtigen so rasch ausgeforscht wurden, ist wohl einem vorangegangenen Hack der Webseite ogusers.com zu verdanken. Dort wurde am 15. Juli der Zugriff auf fremde Twitter-Konten feilgeboten. Die einschlägigen ogusers-Konten waren aber schon länger aktiv.

Wie der Zufall so spielt hatte jemand Ende März die Webseite ogusers.com gehackt. Am 2. April veröffentlichte dieser Täter die dabei kopierte Datenbank. In diesen Daten fanden US-Behörden den ogusers-Konten zugeordnete E-Mail- und IP-Adressen, die zu S. und F. geführt haben. Beide hatten sich unter Vorlage ihres Führerscheins bei Bitcoin-Börsen registriert. Mit dem Hauptverdächtigen sollen sie über Discord kommuniziert haben, wo die Behörden ebenfalls belastendes Material gefunden haben.


Wie der Hauptverdächtige ausgeforscht wurde, ist noch nicht bekannt. Obwohl er noch nicht volljährig ist, möchte ihm die Staatsanwaltschaft Floridas den Prozess nach Erwachsenenstrafrecht machen. Daher hat sie, im Unterschied zu den Bundesbehörden, auch Namen und Konterfei des Teenagers veröffentlicht. Die vorerst 30 Punkte umfassende Anklageschrift liegt noch nicht vor.
Bitcoin schon im April beschlagnahmt

Laut New York Times hatten Ermittler den Hauptverdächtigen schon vor dem Twitter-Hack im Visier. Im April soll das Secret Service bei ihm Bitcoin im Wert von mehr als 700,000 Dollar beschlagnahmt haben.

Die Anklagen gegen S. und F. fußen auf dem Vertrieb fremder Twitter-Konten, nicht auf den betrügerischen Crypto-for-Health-Tweets des Hauptverdächtigen. S. drohen bis zu 45 Jahre Haft, F. bis zu fünf. Es ist allerdings nicht ungewöhnlich, dass Anklagen vor Prozessbeginn ausgedehnt werden.

Die Ermittlungen sind ausdrücklich nicht abgeschlossen. Beteiligt sind neben einer langen Reihe von US-Behörden die britische National Crime Agency sowie die Unternehmen Chainalaysis und Exigence. Die Behörden fordern jeden auf, sich zu melden, der sachdienliche Informationen haben könnte.

Anklageschrift gegen Mason John S. , Az. 3:20-mj-70996, US District Court Northern California
Anklageschrift gegen Nima S. , Az. 3:20-mj-71049, US District Court Northern California
(ds)


Quelle: https://heise.de/-4860874
Thema: EU-Sanktionen gegen Hacker: Russland plant Gegenmaßnahmen, China "tief besorgt"
Muad'Dib

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EU-Sanktionen gegen Hacker: Russland plant Gegenmaßnahmen, China "tief besorgt" 01.08.2020 09:03 Forum: Off - Topic


Die EU-Kommission hat Sanktionen gegen mutmaßliche Hacker aus China und Russland verhängt. Die Antworten darauf folgten prompt





Moskau droht mit Maßnahmen gegen die Sanktionen der Europäischen Union wegen mehrerer mutmaßlicher Hackerangriffe aus Russland und China. So ein unfreundlicher Akt dürfe natürlich nicht unbeantwortet bleiben, teilte das russische Außenministerium am Freitag in Moskau mit. "Wie immer wird das in der Diplomatie 'spiegelbildlich' sein." Brüssel habe diese Entscheidung ohne Beweise und unter einem weit hergeholten Vorwand getroffen. Dass es politische Hintergründe gebe, sei offensichtlich.

Die chinesische Regierung hat sich "tief besorgt" über die geplanten Sanktionen der Europäischen Union gegen mehrere Hacker aus China gezeigt. Außenamtssprecher Wang Wenbin sagte am Freitag vor der Presse in Peking, die Entwicklung werde genau verfolgt. Die Nachverfolgung von Cyber-Angriffen sei hoch komplex und heikel. Auch habe die EU selber gesagt, die Maßnahmen zielten nicht auf ein bestimmtes Land. China hoffe, dass die EU und ihre Mitglieder "nicht zu strafenden oder konfrontativen Maßnahmen greifen". China sei selbst eines der Opfer von Cyber-Attacken.

Die EU hatte am Vortag erstmals Sanktionen gegen mehrere Hacker aus Russland und China verhängt. Betroffen sind vier russische Spezialisten, denen die EU einen versuchten Cyberangriff auf die Organisation für das Verbot von Chemiewaffen in Den Haag vorwirft. Zudem sind das Hauptzentrum für Spezialtechnologien des russischen Militärgeheimdiensts GRU sowie zwei mutmaßliche Mitglieder der chinesischen Hackergruppe APT10 gelistet.
(axk)


Quelle: https://heise.de/-4860804
Thema: Inder, Kinder und der Dotcom-Hype: Vor 20 Jahren kam die Green Card
Muad'Dib

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Inder, Kinder und der Dotcom-Hype: Vor 20 Jahren kam die Green Card 01.08.2020 09:00 Forum: Off - Topic


Eine Green Card für ausländische IT-Experten sollte Anfang der 2000er den Fachkräftemangel lindern. Die Aufregung war groß - nicht zuletzt wegen eines Spruchs.





Ein blasses Formular und ein Foto mit dem Minister brachten Harianto Wijaya erst in jede Zeitung und dann ins Museum. Ein grünes Kärtchen gab es nicht. Und einer dieser "Computer-Inder", von denen damals oft klischeebeladen die Rede war, war Wijaya auch nicht. Der Informatiker und Mobilfunk-Experte stammte aus Indonesien und hatte in Aachen studiert. Aber er war der Erste, der im Sommer 2000 die Green Card bekam, eine zuvor im Eiltempo eingeführte und nach dem US-Vorbild benannte Arbeitserlaubnis für händeringend gesuchte ausländische IT-Experten – überreicht vom damaligen SPD-Arbeitsminister Walter Riester persönlich.

Bald wieder abgelöst

Genau 20 Jahre später ist das Problem der fehlenden Fachkräfte in der IT-Branche noch immer nicht gelöst, die deutsche Green Card aber schon lange Geschichte. Offiziell eingeführt zum 1. August 2000, war Ende 2004 schon wieder Schluss – allerdings planmäßig: Neue gesetzliche Regeln zur Zuwanderung traten in Kraft und lösten die Green Card ab. Wijayas Exemplar wanderte in die Sammlung im Haus der Geschichte in Bonn.

Was auf Jahre in den Köpfen blieb, waren vor allem die eher dürftigen Zahlen und die "Kinder statt Inder"-Debatte um Jürgen Rüttgers. Rüttgers, damals CDU-Spitzenkandidat zur Landtagswahl in NRW, hatte den Vorstoß der rot-grünen Bundesregierung mit dem Satz "Statt Inder an die Computer müssen unsere Kinder an die Computer" kritisiert und damit eine monatelange Rassismus-Diskussion ausgelöst.

Was die Zahlen angeht, war das Programm tatsächlich recht bald hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Schätzungen hatten vorher einen Bedarf von bis zu 75.000 Fachkräften in der Branche ausgemacht. 20.000 Green Cards wollte die Regierung vergeben, nur gut 13.000 wurden es am Ende, wie aus dem Migrationsbericht 2005 hervorgeht.

Paradigmenwechsel in der Bundesrepublik

Den Erfolg oder Misserfolg allein daran zu bemessen, halten Experten aber für zu undifferenziert. "Zahlenmäßig war es ein kleines Programm", sagt Franziska Schreyer vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit, die sich damals eingehend mit der Green Card beschäftigt hat. "Für den politischen Wandel aber war es schon sehr bedeutend." Auch wenn am Ende gar nicht so viele kamen: Um hochqualifizierte Fachkräfte aus Drittstaaten zu werben, sei ein politisches Novum in Deutschland gewesen.

Die Vorsitzende des Sachverständigenrates deutscher Stiftungen für Integration und Migration, Petra Bendel, sieht das genauso. "Wenn man nur auf die Zielmarke schaut, war das Projekt nicht erfolgreich", sagt sie. Die großen Konzerne hätten die Green Card ohnehin nicht gebraucht, sondern auch damals schon eigene Wege gehabt. "Aber die kleinen und die mittelständischen Unternehmen haben sehr wohl davon profitiert", sagt Bendel.

Zudem habe die Green Card eine Art Politikwechsel markiert und einen langfristigen Prozess angestoßen, der Deutschland mit Blick auf die Erwerbsmigration über die Jahre zu einem der liberalsten Länder der Welt gemacht habe.

"Die neue deutsche Offenheit"

"Sie war auch ein Symbol für die neue deutsche Offenheit", sagt der Präsident des IT-Branchenverbandes Bitkom, Achim Berg, und nennt die Green Card einen "epochalen Durchbruch". "Es wurde klar, dass wir qualifizierte Zuwanderung brauchen, wenn wir unsere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit erhalten wollen", sagt Berg. "Klar wurde auch, dass wir uns anstrengen müssen, wenn wir solche Spitzenkräfte nach Deutschland holen wollen."

Passend zur Eröffnung der Computermesse Cebit hatte der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) die Initiative im Februar 2000 angekündigt, gut fünf Monate später hielt Wijaya schon als Erster seine Arbeitserlaubnis in der Hand. Die IT-Branche hatte damals Hochkonjunktur und fand keine Leute, zugleich waren aber auch mehr als vier Millionen Menschen in Deutschland arbeitslos.

Als der "Dotcom"-Hype weniger später abebbte, ereilte dieses Schicksal allerdings auch einige der eigens ins Land geholten Experten. "Gleichzeitig mit der Green-Card-Einführung begann der Niedergang der New Economy und die Blase platzte", sagt Bendel.

Deutschland kein Sehnsuchtsort der IT-Elite

IAB-Expertin Schreyer hat die Folgen damals anhand einer Fallstudie in München untersucht, die ergab, dass mindestens sieben Prozent der Green-Card-Inhaber später wenigstens einmal arbeitslos wurden. Ein Problem, das niemand vorhergesehen und für das zumindest anfangs auch niemand einen Plan hatte, wie sie sagt. "Das war in der ersten Zeit sehr schwierig und regional sehr uneinheitlich." Weil der Aufenthalt eng an den Arbeitsplatz gekoppelt war, seien Betroffene anfangs zum Teil aufgefordert worden, innerhalb von 72 Stunden das Land zu verlassen, erinnert sie sich.

Was Mitte 2000 mit der Green Card begann, ist seither mit immer neuen Regeln und Gesetzen angepasst worden. Erst zum 1. März dieses Jahres ist das Fachkräfteeinwanderungsgesetz in Kraft getreten. "Was damals aufsehenerregend liberal erschien, erscheint heute eher kleinteilig", sagt die Migrationsexpertin Bendel mit Blick auf die Entwicklung der vergangenen zwei Jahrzehnte. Auch wenn das neue Gesetz aus ihrer Sicht immer noch etwas kleinmütig sei: "20 Jahre danach sind wir deutlich weiter."

Auch Bitkom-Präsident Berg spricht von einem wichtigen Schritt, Deutschland attraktiver für ausländische Fachkräfte zu machen. Rund 124.000 IT-Jobs seien Ende 2019 unbesetzt gewesen, und selbst jetzt in der Corona-Krise sei der Mangel. "Wer meint, Deutschland sei der Sehnsuchtsort der weltweiten IT-Elite, der irrt", sagt Berg. Das hatte man schon vor 20 Jahren bei der Green Card feststellen können.
(mho)


Quelle: https://heise.de/-4860660
Thema: Offen und geheim: Wie China mit Offline- und Online-Medien Nachrichten steuert
Muad'Dib

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31.07.2020 15:15 Forum: Off - Topic


Ich sehe da mehr Parallelen zur ehemaligen DDR, speziell STASI, als der heutigen BRD.
Thema: Start NASA-Rover Perseverance erfolgreich zum Mars gestartet
Muad'Dib

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NASA-Rover Perseverance erfolgreich zum Mars gestartet 31.07.2020 14:17 Forum: News, Infos, Starts


Als dritte Raumfahrtagentur im Jahr 2020 hat die NASA nun eine Mars-Mission gestartet. Es ist die ambitionierteste der aktuellen Vorhaben.





Mit dem NASA-Rover Perseverance ist am Donnerstag die dritte Marsmission des Jahres 2020 erfolgreich gestartet. Die Sonde hob kurz vor 14 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit von Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida ab und ist nun auf dem Weg Richtung Mars. An Bord hat sie den bislang ambitioniertesten Roboter zur Erforschung der Oberfläche des Mars, der unter anderem den Transport der ersten Bodenproben zur Erde vorbereiten soll. Im Februar 2021 soll Perseverance ("Durchhaltevermögen") dafür im sogenannten Jezero Crater auf dem Mars landen.

Curiositys Nachfolger

Der Rover ist eine verbesserte Version des überaus erfolgreichen Vorgängers Curiosity, seine Entwicklung und Bau haben mehr als 2,5 Milliarden US-Dollar (über 2,2 Milliarden Euro) gekostet. An Bord hat Perseverance sieben wissenschaftliche Instrumente, zwei Mikrofone, 23 Kameras und einen kleinen Hubschrauber, der die ersten Bilder aus der Vogelperspektive liefern soll. Auf dem Mars soll der Rover unter anderem den Boden anbohren und Gesteinsproben entnehmen. Die wird er dann in speziellen Behältern direkt auf der Oberfläche ablegen, wo sie von einer künftigen Mission abgeholt werden sollen. Die bereitet die NASA aktuell mit der ESA vor.

Vor der NASA-Sonde waren in den vergangenen Tagen bereits zwei Sonden zum Mars gestartet, zuerst die allererste Mission einer arabischen Nation. الأمل (Al Amal, arabisch für Hoffnung) stammt aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und wurde am 20. Juli (Ortszeit) von Japan aus mit einer Mitsubishi-Rakete auf die Reise geschickt. Am 23. Juli folge dann das chinesische Raumschiff Tianwen-1, das aus einem Orbiter, einem Landegerät und einem Gefährt von der Größe eines Golfplatzfahrzeugs besteht. Alle drei Missionen sollen Anfang 2021 am Roten Planeten ankommen. Noch kann aber jede Menge schiefgehen, die Erforschung des Mars ist voll mit Fehlschlägen.
(mho)


Quelle: https://heise.de/-4859247
Thema: EU-Kartellbeschwerde gegen Apple: Telegram will App-Store-Zwang aufbrechen
Muad'Dib

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EU-Kartellbeschwerde gegen Apple: Telegram will App-Store-Zwang aufbrechen 31.07.2020 14:16 Forum: Off - Topic


Apple müsse iPhone-Nutzern erlauben, Apps außerhalb des App Stores beziehen zu können, heißt es in der Beschwerde des Messaging-Dienstes.






Ein weiterer bekannter App-Anbieter hat eine Kartellbeschwerde gegen Apple bei der Europäischen Kommission eingereicht. Apple schränke den Wettbewerb ein, heißt es in der formellen Beschwerde des Messaging-Dienstes Telegram, der an EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager zugestellt wurde, wie die Financial Times berichtet.

Telegram: App-Store-Zwang behindert Wettbewerb

Apple habe Telegram im Jahr 2016 unter Verweis auf die App-Store-Regeln daran gehindert, eine Gaming-Plattform an den Start zu bringen, so einer der Vorwürfe des Messaging-Dienstes. Man habe die Unternehmung dann gestoppt, um nicht aus dem App Store geworfen zu werden und damit den Zugang zum iPhone zu verlieren.

Apple habe "Monopolmacht" über den iOS-App-Markt und könne so Innovationen blockieren sowie eine "kolossale Provision von 30 Prozent" für den Verkauf digitaler Dienste verlangen, zitiert die Financial Times aus der Beschwerde. Apple müsse "Nutzern die Möglichkeit erlauben, Software auch außerhalb des App Stores herunterladen zu können", betont Telegram.

Telegram-Gründer sieht "App-Store-Mythen"

Es gebe viele "Mythen", die Apples 30-Prozent-Provision rechtfertigen sollen, schrieb Telegram-Gründer Pavel Durov in einem der Beschwerde vorausgehenden Posting. Wer einen Dienst anbietet, der "sozial relevant" sein soll, müsse zwangsläufig für das "Duopol" iOS und Android entwickeln – man könne nicht einfach alle iPhone-Nutzer ausklammern, nur weil einem Apples Regeln nicht passen.

Apples Verweis darauf, dass auch andere App-Läden eine ähnlich hohe Provision einfordern, sei "irrelevant", so Durov weiter, schließlich könnten App-Anbieter ihre Apps für Android auch außerhalb von Google Play direkt vertreiben oder einen konkurrierenden App-Laden gründen, diese Option ist für den App-Vertrieb auf iPhone und iPad versperrt. Einen App Store zu betreiben koste nur einen Bruchteil der Milliardenbeträge, die Apple an Apps anderer Anbieter mitverdiene.

Mehr von Mac & i

Apple argumentiert, es würden für alle Entwickler die gleichen Regeln gelten und der Konzern sei in keinem Markt dominant – es gebe "heftige Konkurrenz" im Smartphone-Markt, so Apple-Chef Tim Cook. Die EU-Kommission hat bereits zwei Untersuchungen eingeleitet, die klären sollen, ob Apples Vorgaben in Hinblick auf App Store und Apple Pay zu Wettbewerbsverzerrungen führen. (lbe)


Quelle: https://heise.de/-4859114
Thema: Hacker verteilt Millionen von Nutzerdaten aus 18 Leaks als kostenlosen Download
Muad'Dib

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Hacker verteilt Millionen von Nutzerdaten aus 18 Leaks als kostenlosen Download 31.07.2020 14:14 Forum: Off - Topic


Achtung: Sensible Nutzerdaten aus – in einigen Fällen zuvor unbekannten – Leaks der letzten Monate stehen zum Gratis-Download in einem Untergrundforum.





Ein Krimineller mit dem Pseudonym "Shiny Hunters" hat letzte Woche damit begonnen, Gratis-Downloads in Hackerforen anzubieten, bei denen es sich um sensible Kundendaten aus kompromittierten Datenbanken handeln soll.

Wie die IT-News-Plattform Bleeping Computer berichtet, lassen sich die Datensätze 18 Unternehmen/Services zuordnen. Man habe die Daten stichprobenhaft überprüft und festgestellt, dass enthaltene E-Mail-Adressen mit existierenden Accounts korrespondierten. Überdies ist Shiny Hunters kein unbeschriebenes Blatt in der "Szene", sondern bot bereits in der Vergangenheit mehrfach geleakte Daten an, deren Echtheit bestätigt wurde.

Bleeping Computer nennt eine Gesamtzahl von rund 386 Millionen Nutzerdatensätzen. Die Geschichten-Plattform Wattpad, auf die allein etwa 270 Millionen Datensätze entfallen, ist auch in deutscher Sprache verfügbar. heise online/Technology Review hat ihr 2019 einen Artikel gewidmet:

Viele Datenlecks bereits zuvor bekannt

Neun der 18 Datenlecks waren bereits zuvor öffentlich bekannt: Die bestätigten Angriffe auf Chatbooks.com, Dave.com, GGumim.co.kr, Hurb.com, Mathway.com, Promo.com, Swvl.com, TrueFire.com und Wattpad erfolgten zwischen Januar und Juli dieses Jahres. Über die Leaks bei Dave und Promo berichtete heise online vor wenigen Tagen.

Bleeping Computer

Ein großer Teil des Sammel-Datenlecks speist sich aus Nutzerdaten der Geschichten-Plattform Wattpad.

Die geleakten Informationen variieren je nach Plattform stark. In einigen Fällen sind Details öffentlichen Statements zu entnehmen:

Statement von Chatbooks
Statement von Dave
Hurb-Leak bei Have I Been Pwned
MathWay-Leak bei Have I Been Pwned
Statement von Promo / Promo-Leak bei HIBP
Statement von Wattpad / Wattpad-Leak bei HIBP

Die neun Firmen, über deren Kompromittierung zuvor nichts bekannt war – Appen, Drizly, Havenly, Indaba Music, Ivoy, Proctoru, Rewards1, Scentbird und Vakinha – haben sich auch auf Nachfrage bislang nicht geäußert. Dementsprechend sind hier auch keinerlei weitere Details zu geleakten Daten oder eingeleiteten Sicherheits-/Abwehrmaßnahmen bekannt.

Passwörter ändern, Vorsicht vor Phishing

Nutzer dürften in vielen Fällen bereits per E-Mail oder beim Einloggen in ihre Accounts bei den gehackten Anbietern informiert worden sein. Aus der kostenlosen Abrufbarkeit aller Daten ergeben sich dennoch neue Gefahren des Missbrauchs. Potenziell Betroffene sollten, sofern noch nicht geschehen, vorsorglich ihre Passwörter ändern und im Falle einer Mehrfachverwendung auch für weitere Dienste neue (unterschiedliche!) Passwörter wählen. Zudem ist es ratsam, verstärkt auf mögliche Phishing-Versuche mit vertraulichen Daten zu achten.

"I've made enough money"

Zu den Leaks, in die "Shiny Hunters" in näherer Vergangenheit involviert war – ob als Angreifer oder "nur" als Verkäufer im Darknet, ist unklar –, zählen der Einbruch in Microsofts GitHub-1Repository im Mai 2020 und das Datenleck bei MFM Resorts beziehungsweise MGM Grand Hotels.

Seine "Beute" aus letzterem Vorfall hatte der Gangster erst vor wenigen Wochen für 2.900 US-Dollar in Untergrundforen angepriesen. Seinen Sinneswandel hin zur Freigiebigkeit begründete er gegenüber Bleeping Computer nun damit, genug Geld verdient zu haben. Jetzt verschenke er Daten "zum Vorteil aller"; ob ihm frühere Käufer dies übel nähmen, sei ihm egal.

Im Zuge des MGM-Vorfalls hatte, wie heise online berichtete, ein Sicherheitsforscher namens Vinny Troia via Twitter angekündigt, die Identität von Shiny Hunters offenlegen zu wollen. Was daraus wurde und ob ein Zusammenhang zum sich andeutenden "Ruhestand" des Verkäufers besteht, ist nicht bekannt. (ovw)


Quelle: https://heise.de/-4858994
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