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HDMI 2.2 startet 2027, bringt absurde Framerates - es gibt jedoch Abers
Die nächste Generation der Bildübertragung steht bevor: Mit HDMI 2.2 verdoppelt sich die Bandbreite auf bis zu 96 Gigabit pro Sekunde, was hohe Bildraten ermöglicht. Erste Geräte sollen 2027 starten - doch für Käufer gibt es auch Einschränkungen.
Witold Pryjda,
18.06.2026 17:46 Uhr
Neuer Standard für 2027 geplant
Die Organisation hinter dem HDMI-Standard plant für das Jahr 2027 die Einführung der ersten Geräte mit HDMI 2.2. Der neue Anschluss verdoppelt die maximale Datenrate im Vergleich zum Vorgänger HDMI 2.1 auf bis zu 96 Gigabit pro Sekunde. Dadurch lassen sich höhere Auflösungen und Bildwiederholraten auf Fernsehgeräten und Monitoren realisieren. Halbleiterhersteller sollen noch in diesem Jahr mit der Bemusterung entsprechender Chips beginnen.
Um die hohen Datenraten zu erreichen, nutzt die Technologie ein neues Übertragungsverfahren namens FRL2. FRL steht für Fixed Rate Link. Das unterstützt unkomprimierte Bildsignale in 8K-Auflösung bei 60 Hertz sowie 4K-Auflösung bei 240 Hertz. Wenn Display Stream Compression zum Einsatz kommt, sind 4K-Inhalte mit 480 Hertz oder 16K-Auflösungen bei 60 Hertz möglich. Das bietet eine hohe Flexibilität für zukünftige Anzeige-Technologien.
Wie FlatpanelsHD unter Berufung auf ARMdevices meldet, bringt die Spezifikation eine weitere Neuerung mit sich. Das Latency Indication Protocol soll die Synchronisation zwischen Bild und Ton verbessern. Davon profitieren Nutzer, die externe AV-Receiver oder Soundbars an den Fernseher anschließen. Erste Produkte mit dem Protokoll könnten früher als 2027 auf den Markt kommen. Das erleichtert den Aufbau komplexer Heimkino-Systeme.
Vorsicht bei den Spezifikationen
Ein signifikantes Aber: Für Endverbraucher bringt der neue Standard eine bekannte Hürde mit sich. Die maximale Bandbreite von 96 Gigabit pro Sekunde ist für die Hardware-Hersteller nicht verpflichtend. Ein Fernseher oder AV-Receiver darf das offizielle Logo tragen, auch wenn das Gerät lediglich geringere Geschwindigkeiten liefert. Das sorgt bei der Auswahl der passenden Hardware für potenziellen Mehraufwand bei den Kunden.
Konkret gibt es künftig drei verschiedene Leistungsstufen für die Datenübertragung: 64 Gigabit pro Sekunde, 80 Gigabit pro Sekunde und 96 Gigabit pro Sekunde. Käufer müssen die Datenblätter genau studieren, um die tatsächliche Leistung eines Produkts zu ermitteln. Für die maximale Geschwindigkeit sind zudem neue, zertifizierte Ultra96-Kabel zwingend erforderlich. Ohne diese Kabel fällt die Datenrate automatisch auf einen niedrigeren Wert zurück.
Während PC-Spieler dank DisplayPort 2.1 Zugang zu hohen Bandbreiten haben, zielt HDMI 2.2 auf das Heimkino und kommende Konsolengenerationen ab. Da die meisten Medieninhalte maximal in 4K-Auflösung vorliegen, bietet der neue Anschluss für den durchschnittlichen Fernsehzuschauer vorerst geringe praktische Vorteile. Der Umstieg lohnt sich primär für Enthusiasten, die eine bestmögliche Bildqualität bei extremen Bildwiederholraten anstreben.
quelle: winfuture.de
Die nächste Generation der Bildübertragung steht bevor: Mit HDMI 2.2 verdoppelt sich die Bandbreite auf bis zu 96 Gigabit pro Sekunde, was hohe Bildraten ermöglicht. Erste Geräte sollen 2027 starten - doch für Käufer gibt es auch Einschränkungen.
Witold Pryjda,
18.06.2026 17:46 Uhr
Neuer Standard für 2027 geplant
Die Organisation hinter dem HDMI-Standard plant für das Jahr 2027 die Einführung der ersten Geräte mit HDMI 2.2. Der neue Anschluss verdoppelt die maximale Datenrate im Vergleich zum Vorgänger HDMI 2.1 auf bis zu 96 Gigabit pro Sekunde. Dadurch lassen sich höhere Auflösungen und Bildwiederholraten auf Fernsehgeräten und Monitoren realisieren. Halbleiterhersteller sollen noch in diesem Jahr mit der Bemusterung entsprechender Chips beginnen.
Um die hohen Datenraten zu erreichen, nutzt die Technologie ein neues Übertragungsverfahren namens FRL2. FRL steht für Fixed Rate Link. Das unterstützt unkomprimierte Bildsignale in 8K-Auflösung bei 60 Hertz sowie 4K-Auflösung bei 240 Hertz. Wenn Display Stream Compression zum Einsatz kommt, sind 4K-Inhalte mit 480 Hertz oder 16K-Auflösungen bei 60 Hertz möglich. Das bietet eine hohe Flexibilität für zukünftige Anzeige-Technologien.
Wie FlatpanelsHD unter Berufung auf ARMdevices meldet, bringt die Spezifikation eine weitere Neuerung mit sich. Das Latency Indication Protocol soll die Synchronisation zwischen Bild und Ton verbessern. Davon profitieren Nutzer, die externe AV-Receiver oder Soundbars an den Fernseher anschließen. Erste Produkte mit dem Protokoll könnten früher als 2027 auf den Markt kommen. Das erleichtert den Aufbau komplexer Heimkino-Systeme.
Vorsicht bei den Spezifikationen
Ein signifikantes Aber: Für Endverbraucher bringt der neue Standard eine bekannte Hürde mit sich. Die maximale Bandbreite von 96 Gigabit pro Sekunde ist für die Hardware-Hersteller nicht verpflichtend. Ein Fernseher oder AV-Receiver darf das offizielle Logo tragen, auch wenn das Gerät lediglich geringere Geschwindigkeiten liefert. Das sorgt bei der Auswahl der passenden Hardware für potenziellen Mehraufwand bei den Kunden.
Konkret gibt es künftig drei verschiedene Leistungsstufen für die Datenübertragung: 64 Gigabit pro Sekunde, 80 Gigabit pro Sekunde und 96 Gigabit pro Sekunde. Käufer müssen die Datenblätter genau studieren, um die tatsächliche Leistung eines Produkts zu ermitteln. Für die maximale Geschwindigkeit sind zudem neue, zertifizierte Ultra96-Kabel zwingend erforderlich. Ohne diese Kabel fällt die Datenrate automatisch auf einen niedrigeren Wert zurück.
Während PC-Spieler dank DisplayPort 2.1 Zugang zu hohen Bandbreiten haben, zielt HDMI 2.2 auf das Heimkino und kommende Konsolengenerationen ab. Da die meisten Medieninhalte maximal in 4K-Auflösung vorliegen, bietet der neue Anschluss für den durchschnittlichen Fernsehzuschauer vorerst geringe praktische Vorteile. Der Umstieg lohnt sich primär für Enthusiasten, die eine bestmögliche Bildqualität bei extremen Bildwiederholraten anstreben.
quelle: winfuture.de